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Stimmungsvolle Finissage: Jubiläum der Kunsttage war voller Erfolg

Die 25. Auflage der Dreieicher Kunsttage ist beendet. Zur Finissage trat die Band „Schlüsselkind“ auf. Nun beginnen die Planungen für das nächste Jahr.
Kunst und Musik: „Schlüsselkind“ spielten zum Abschluss der Dreieicher Kunsttage in der städtischen Galerie in Sprendlingen. Kunst und Musik: „Schlüsselkind“ spielten zum Abschluss der Dreieicher Kunsttage in der städtischen Galerie in Sprendlingen.
Dreieich. 

Rund vier Wochen lang war das große Finale zum Jubiläum der Dreieicher Kunsttage zu sehen. 14 Künstler feierten mit einer Herbstausstellung in der städtischen Galerie in der Fichtestraße den 25. Geburtstag der Kunsttage. Unter dem Titel „Art 25“ zeigten Barbara Beisinghoff, Gloria Brand, Birgit Fischötter, Wolfgang Folmer, Waltraud Frese, Merja Herzog-Hellstén, Vollrad Kutscher, Astrid Lincke-Zukunft, Kerstin Lichtblau, Ruth Luxenhofer, Waltraud Munz-Heiliger, Beatrix Rey, Migu Syed und Ilse Dreher ihre Werke.

„Es war ein voller Erfolg“, betonte Kuratorin Ilse Dreher bei der Finissage. Zum letzten Ausstellungstag waren nochmals zahlreiche Gäste gekommen, und inmitten der Kunstwerke spielte die Dreieicher Band „Schlüsselkind“ ein Unplugged-Konzert. Die Musiker um Frontfrau Leonie Jakobi rockten das Haus und bekamen viel Applaus. „Es ist schön, dass wir zum Abschluss eine junge Band gefunden haben, die bereit war, bei uns zu spielen. Noch schöner ist es, dass ,Schlüsselkind’ sogar aus Dreieich kommen“, meinte Ilse Dreher.

Seltene Gelegenheit

Insgesamt wertet die Dreieicher Künstlerin das Jubiläum der Kunsttage als Erfolg: „Wir haben eine positive Resonanz auf viele unserer Veranstaltungen bekommen, und die Abschlussausstellung war noch einmal besonders schön.“ Dem „Kartoffel-Kino“, eine Medienproduktion von Vollrad Kutscher, komme dabei eine bedeutende Rolle zu, da der Künstler in Museen ausstelle und es sicher nicht so oft die Gelegenheit gebe, eines seiner Werke in der städtischen Galerie zu erleben.

Intern steht jetzt bei den Initiatoren der Kunsttage noch ein Rückblick an. Was ist gut gelaufen, was wollen die Künstler beibehalten? „Wir können ja nicht jedes Jahr ein solches Programm gestalten, das war etwas Einmaliges“, sagte Dreher. Aber die Kunst in der Burg, die so gut angekommen ist, soll fortgesetzt werden, und auch die Frühjahrs- und Herbstausstellungen sind schon in der Planung.

Qualität an erster Stelle

„Wir werden themenorientiert arbeiten“, kündigte Dreher an. Der Schwerpunkt im Frühjahr werde auf Videokunst und Installationen liegen. Die Dreieicher Kunsttage wollen auch für junge Künstler eine Plattform bieten. „Die Qualität steht aber immer an erster Stelle, und es ist unser Anliegen, diese auch in Dreieich hoch zu halten. Auch wenn anspruchsvolle Kunst vielleicht Erklärung bedarf, wollen wir dieses Ziel weiter verfolgen“, erklärte Ilse Dreher.

(njo)
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