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Dreieicher Kunsttage: Kunsttage erreichen Zenit

Von Das Jubiläum der Dreieicher Kunsttage hat ihren Höhepunkt erreicht. Noch bis zum 18. Oktober können Interessierte sich von der Kunst im Ort überzeugen.
Flötistin Stephanie Disser spielt heute im der Bücherei. Bilder > Flötistin Stephanie Disser spielt heute im der Bücherei.
Dreieich. 

14 Künstler feiern mit einer Herbstausstellung in der städtischen Galerie in der Fichtestraße den 25. Geburtstag der Kunsttage. Unter dem Titel „Art.25“ zeigen Barbara Beisinghoff, Gloria Brand, Birgit Fischötter, Wolfgang Folmer, Waltraud Frese, Merja Herzog-Hellstén, Vollrad Kutscher, Astrid Lincke-Zukunft, Kerstin Lichtblau, Ruth Luxenhofer, Waltraud Munz-Heiliger, Beatrix Rey, Migu Syed sowie Ilse Dreher ihre jüngsten Werke.

Übrigens alles Künstler, die in den vergangenen 25 Jahren schon einmal oder vielleicht auch mehrmals an den Dreieicher Kunsttagen beteiligt waren. Der Besuch lohnt sich, denn die Künstler präsentieren sehr unterschiedliche Malereien, Skulpturen und mit Vollrad Kutscher auch eine Medienproduktion, die zum Schmunzeln und zum Nachdenken anregt.

Schrumpelkartoffeln

„Kutschers Arbeit ist eine besondere, denn er hat 48 Kartoffeln bei ihrem Verschrumplungsprozess gefilmt und es jetzt mit einem Kinosaal so gestaltet, dass sich die Kartoffeln bei ihrem eigenen Verschrumplungsprozess zuschauen“, erläutert Kuratorin Ilse Dreher die künstlerische Idee. Außerdem präsentiert Martina Schoder die Ton-Arbeiten der Ferienspielkinder aus dem Workshop „Keramikzauber“.

Von April bis heute haben rund 120 Künstler bei 50 Aktionen und Ausstellungen mitgewirkt und damit den Geburtstag der Kunsttage gebührend zelebriert. „Ich bin sehr zufrieden. Die Resonanz war wirklich gut, wir haben viel positives Feedback bekommen, von den Künstlern ebenso wie von Kunstinteressierten“, sagt Dreher.

Ihre Lieblingsaussstellung zu benennen, fällt der Kuratorin schwer. „Aber wahrscheinlich waren es die Aktionen rund um die Burg, die beleuchteten Hütten auf dem Weiher. Da war zu sehen, was möglich ist, wenn man nur will“, erklärt Dreher lächelnd. Auch wenn der Kunstsommer eine besondere Erfahrung und in aller Munde war – es bleibt wohl eine Jubiläumsaktion. „In dieser Größenordnung können wir das nicht jedes Jahr machen“, so Dreher.

Herbstausstellung

In den nächsten Wochen können die Kunstfreunde die Herbstausstellung ja noch genießen. Heute, Donnerstag, spielen um 20 Uhr die zwei jungen Flötistinnen Katharina Martini und Stephanie Disser klassische Musik – der Eintritt ist frei. Am Freitag, 9. Oktober, lesen und diskutieren von 19 Uhr an die beiden Autoren Marcus Roloff und Paul-Henri Campbell – auch hier ist der Eintritt frei. Am Mittwoch, 14. Oktober, gibt es um 20 Uhr im Bürgerhaus in der Fichtestraße eine Klangperformance von Andreas Hepp, Björn Schneider und Wilka Koch. Die Besucher erwartet eine Musik- und Lichtinstallation mit Videoeinspielungen und Werken von Johann Sebastian Bach, Fréd´´eric Chopin und Andreas Hepp selbst. Der Eintritt kostet 15 Euro. Zum Ausklang rockt am Sonntag, 18. Oktober, um 16 Uhr die Dreieicher Band „Schlüsselkind“ mit eigenen deutschen Texten.

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