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Matthias Mangiapane: Langener Bub mischt beim Dschungelcamp mit

Ein Hessebub will Deutschlands beliebteste Trash-TV-Show aufmischen: Matthias Mangiapane (34) tritt ab Freitag im australischen „Dschungelcamp“ an. Im Interview mit unserem Reporter Michael Forst erzählt er, auf wen er sich besonders freut und was ihn mit seinem Geburtsort Langen verbindet.
Will das Publikum verzaubern: Für Matthias Mangiapane ist die Dschungelcamp-Teilnahme der vorläufige Höhepunkt seiner TV-Karriere. Will das Publikum verzaubern: Für Matthias Mangiapane ist die Dschungelcamp-Teilnahme der vorläufige Höhepunkt seiner TV-Karriere.
Langen. 

Ein Hessebub will Deutschlands beliebteste Trash-TV-Show aufmischen: Matthias Mangiapane (34) tritt ab Freitag im australischen „Dschungelcamp“ im Kampf um die Krone gegen elf Mitbewerber an. Im Interview mit unserem Reporter Michael Forst erzählt er, auf wen er sich besonders freut, was ihn mit seinem Geburtsort Langen verbindet und wann im Dschungel mit einem Ausbruch des gefürchteten „Mangiapane-Vulkans“ zu rechnen ist.

Sie haben bereits einige TV-Erfahrung gesammelt, zuletzt etwa beim „Sommerhaus der Stars“, der Show „Guinness World Records“ oder als hessisch babbelnde Dame in der hr-Fastnachtssendung „Die Lachende 11“. Was bedeutet Ihre Teilnahme beim Dschungelcamp, der Königin des deutschen Trash-TV?

Matthias Mangiapane (l.) mit seinem Lebensgefährten Hubert Fella (r.) und Dschungel-Doktor Bob kurz vor Beginn der Staffel. Bild-Zoom
Matthias Mangiapane (l.) mit seinem Lebensgefährten Hubert Fella (r.) und Dschungel-Doktor Bob kurz vor Beginn der Staffel.

MATTHIAS MANGIAPANE: Es ist die absolute Krönung für mich. Wobei das „Sommerhaus“ auch toll war – und eine Generalprobe für den Dschungel. Da habe ich ja schon mit meiner Art polarisiert und meine Meinung kundgetan – deshalb hat mich RTL auch ins Dschungelcamp geholt.

Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

MANGIAPANE: Jeder, der in den Dschungel geht, hat die gleichen Chancen. Das sind zwölf Kandidaten und zwölf unterschiedliche Charaktere, wovon jeder in Deutschland ein bestimmtes Klientel befriedigt. Mein Ziel ist ein Platz unter den ersten Dreien. Ich mag schon gern auf dem Treppchen stehen, wie im „Sommerhaus“, als ich Dritter wurde.

Was sagen Sie zu Ihren Mitbewerbern um die Dschungel-Krone? Sehen Sie schon Verbündete, mit denen Sie auf gleicher Wellenlänge schwimmen?

MANGIAPANE: Auf Tatjana Gsell freue ich mich unheimlich, kenne sie auch persönlich. Das gilt auch für Natascha Ochsenknecht. Sie ist eine unheimlich starke, toughe Frau mit einem ganz tollen Charakter.

Sie leben bis zum Start am Freitag noch in einem komfortablen Hotel. Können Sie die anderen Kandidaten vorher treffen?

MANGIAPANE: Nein, keine Chance. Wir sind alle in unterschiedlichen Hotels untergebracht und immer von Security-Leuten begleitet und abgeschirmt. Du darfst nicht alleine raus, weder zum Essen noch zum Einkaufen. Und am Tag vor dem Start gibst du dein Handy ab.

Was können Sie mit dem Begriff „Trash-TV“ anfangen?

MANGIAPANE: Das Lustige ist: Alle behaupten immer, sie gucken kein Trash-TV. Aber wenn du am Morgen im Büro bist und dich umhörst, merkst du: Jeder hat am Abend das Dschungelcamp angesehen. Die Einschaltquoten von über acht Millionen sprechen auch für sich: Die Sendung ist ein heiß begehrtes Format und wird von fast ganz Deutschland geguckt.

Sie haben in Bayern ein Reisebüro. Wenn Ihnen mit dem Dschungelcamp der Durchbruch gelingt, wechseln Sie dann hauptberuflich ins Entertainment-Fach?

MANGIAPANE: Das ist durchaus möglich.

Der RTL-Pressetext beschreibt Sie als „kleinen Häuptling“. Werden Sie im Camp die Rolle des Anführers übernehmen?

MANGIAPANE: Ich bin jemand, der gerne seine Meinung sagt und der den anderen schon mal zeigt, was gemacht werden müsste. Dennoch packe ich auch selber mit an. Ich kann also nicht nur die Klappe aufreißen, sondern bin auch ein Macher, der sich fürs Putzen oder Kochen nicht zu schade ist.

Sie brechen gerne mal mit dem Diven-Klischee, gelten beispielsweise als sehr naturverbunden. Also: Keine Angst vor Spinnen, Kakerlaken und anderen Krabbeltierchen im australischen Dschungel?

MANGIAPANE: [lacht] Ich bin ein Chamäleon, dass sich seiner jeweiligen Umgebung perfekt anpasst. So kann ich auf dem roten Teppich die Diva sein – und im Dschungel dafür den Ranger spielen.

Welche Art von Prüfungen fürchten Sie am meisten?

MANGIAPANE: Angst habe ich grundsätzlich keine. Aber schon Respekt vor den Tieren wie den Schlangen, denn in Tiere kannst du dich nicht hineinversetzen. Ansonsten finde ich Aufgaben in der Höhe nicht so prickelnd.

Sie sind ein Hessebub, in Langen geboren. Was verbinden Sie noch mit der Stadt?

MANGIAPANE: Meine komplette Kindheit und meine Schulzeit, in Langen liegen meine Wurzeln. Meine Großmutter betrieb jahrelang die Altstadtkneipe „Zum Treppchen“ und meine Mutter im Anschluss daran das Naturfreundehaus.

Ihre Temperamentsausbrüche sind bekannt, wird man im Dschungel den „Mangiapane-Vulkan“ ausbrechen sehen?

MANGIAPANE: Natürlich, ich kann mein Temperament ja nicht in den Tresor packen. Das gehört zu mir und kommt mit ins Camp.

Was bringt Sie am schnellsten auf die Palme?

MANGIAPANE: Unterschiedliche Dinge. Im Alltag vor allem Sachen, die mit Ordnung und Sauberkeit zu tun haben. Da muss ich natürlich im Dschungel deutliche Abstriche machen. Dort ist mir dafür besonders wichtig, dass die Zusammenarbeit im Team gut funktioniert. Wenn sich da jemand dauerhaft nicht einbringt, könnte es schon mal richtig krachen.

Wie geht denn Ihr langjähriger Partner Hubert Fella mit Ihrem heißblütigem Temperament um?

MANGIAPANE: Wir ergänzen uns da perfekt. Er ist der ausgleichende, ruhende Pol in unserer Beziehung. Für uns gilt: Gegensätze ziehen sich an.

Welche Unterstützung erhalten Sie aus Ihrem privaten Umfeld?

MANGIAPANE: Meine Eltern, Familie und ein paar gute Freunde fiebern zu Hause mit. Und mein Lebensgefährte ist sogar mit mir hier nach Australien gekommen, um mir möglichst nahe zu sein. Auch wenn wir Camp-Teilnehmer ja hermetisch abgeriegelt werden.

Wer kümmert sich daheim um ihre Tiere?

MANGIAPANE: Unser Papagei Mister Versace und die Malteser-Hunden Joys von Rosenholz und Quanto Amore of White Magic sind bei meinen Eltern untergebracht, die nebenan leben. Die Hunde schauen übrigens auch Fernsehen. Wenn Sie meine Stimme hören, flippen sie aus. [lacht]

Und dann gibt es noch Ihren besten Freund Nico Schwanz. Wie unterstützt der Sie?

MANGIAPANE: Ganz großartig. Nico hat ja selber mal mitgemacht bei der Show [Im Jahre 2009 belegte er den dritten Platz, Anm. d. Red.]. Er hat mich auf den Dschungel vorbereitet.

Was war sein bester Tipp für Sie?

MANGIAPANE: „Matthischen, sei einfach Du selbst. Sei so, wie Du bist – dann wird alles gut!“

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