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Für Flüchtlinge gehäkelt: Masche um Masche für Mitgefühl und Mithilfe

Der VdK-Verein „Häkeln und Stricken mit und für Neubürger“ hat wieder viele schöne Artikel für Flüchtlinge hergestellt.
Zahlreiche Flüchtlingskinder können sich dank der Frauen vom Verein „Häkeln und Stricken mit und für Neubürger“ auf ein Häkelpüppchen freuen. Zahlreiche Flüchtlingskinder können sich dank der Frauen vom Verein „Häkeln und Stricken mit und für Neubürger“ auf ein Häkelpüppchen freuen.
Neu-Isenburg. 

Mit viel Liebe und Hingabe, Geduld und Elan haben die Damen vom Projekt „Häkeln und Stricken mit und für Neubürger“ des Sozialverbandes VdK, Ortsverband Neu-Isenburg, im Zeitraum von Mitte Dezember bis Ende März ihre Nadeln geschwungen. So sind zahlreiche, winzige Söckchen sowie bunte Kuscheltiere, zauberhafte Püppchen und wunderschöne Puppenwiegen entstanden.

Sie sollen Kinderaugen zum Strahlen bringen. Denn die farbenfrohen, wollig-weichen Stricksachen wurden vor allem für kleine Flüchtlingsjungen und -mädchen angefertigt. „In den Neu-Isenburger Einrichtungen erblickten zuletzt viele Neugeborene das Tageslicht“, erklärt Hans-Jürgen Kuhn. Ihnen wolle der Verein mit seinen Strickwaren ein herzliches Willkommensgeschenk überreichen.

Auch Erwachsene gehen nicht leer aus. Für sie wurden zahlreiche Schals und Mützen hergestellt. „Wir sehen diese Menschen nicht als Flüchtlinge, sondern als Neubürger“, so Kuhn. „Wir wollen, dass sie sich in Neu-Isenburg wohl fühlen, dass sie sich gut einfinden und leicht intgerieren.“

Die Strick- und Häkelarbeit habe den Beteiligten des VdK zudem sehr viel Spaß gemacht. 12 Frauen sind Mitglieder im Verein, der sich immer Dienstags von 10 Uhr an zu geselliger Runde in der Hugenottenallee 82 trifft. Nadeln und Wolle werden vom Verein gestellt. Der VdK spendet während der Treffen außerdem Kaffee sowie sonstige Getränke und Kuchen. „Wir freuen uns immer über neue, eifrige Mitglieder“, versichert Kuhn.

Die Handarbeiten haben die Mitglieder bereits in zwei große Umzugskartons gepackt und an Renate und Michael Kaul von der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg übergeben.

(fnp)
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