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Wohnung in der Waldstraße: Nassauische Heimstätte: Brot und Salz für die neuen Mieter

Die Nassauische Heimstätte hat die ersten Mieter in der Kelsterbacher Waldstraße begrüßt. Sie erhielten Brot und Salz für eine glückliche Zukunft.
Jessica Beimdiek (l.) und Matthias Peil vor ihrem neuen Zuhause in der Waldstraße 103 in Kelsterbach. Foto: Thomas Rohnke (Fotografen) Jessica Beimdiek (l.) und Matthias Peil vor ihrem neuen Zuhause in der Waldstraße 103 in Kelsterbach.
Kelsterbach. 

Eigentlich hatten sie noch gar nicht nach einer Wohnung zu suchen begonnen. Doch dann entdeckten die beiden die riesige Plakatwand mit der Abbildung der fünf neuen Wohnblöcke in der Kelsterbacher Waldstraße. „Das hat unsere Neugier und Lust geweckt, uns dort um eine der Dreizimmerwohnungen zu bewerben“, erzählt Matthias Peil. Damit hatten der 27-Jährige und seine sechs Jahre jüngere Freundin Jessica Beimdiek zugleich eine weitere wichtige Entscheidung für die Zukunft getroffen: Denn die neue Wohnung wollten sie zusammen beziehen, um zum ersten Male auch in einem gemeinsamen Haushalt zu leben.

Und das junge Paar hatte Glück: Tatsächlich war in der Waldstraße 103 noch eine Dreizimmerwohnung für die beiden frei. „Am 22. Juni fand die Schlüsselübergabe statt, und am ersten Juli-Wochenende sind wir dann direkt schon eingezogen“, erzählt Matthias Peil. „Wir fühlen uns sehr wohl hier“, ergänzt er sofort. Was er vor allem auf die Qualität der Ausstattung und den Wohnkomfort in seinem neuen Zuhause zurückführt: „Der Schnitt der Wohnung ist überragend. Wenn man durch die Tür eintritt, gelangt man auf einen großzügig geschnittenen Flur, der kein toter, verschenkter Raum ist wie in so vielen anderen Wohnungen, sondern mit dem sich viel anfangen lässt“, erläutert er.

Bequem zur Arbeit

Auch der weitläufige Wohnraum und der rechteckige Balkon mit einer Fläche von sieben Quadratmetern sagen ihm sehr zu, ebenso wie die beiden gleichgroßen weiteren Räume, die er und Jessica als Schlafzimmer und Büro nutzen. Wie viel Behaglichkeit die eingebaute Fußbodenheizung beschert, konnten die beiden bislang bei den heißen Sommertemperaturen natürlich noch nicht testen. Matthias Peil stammt ursprünglich aus Rüsselsheim, doch lebt er bereits seit dem Jahr 2000 in Kelsterbach. Von hier aus kann er heute bequem zu seiner Arbeitsstelle in Frankfurt-Höchst gelangen, auch Jessica Beimdiek pendelt täglich problemlos zu ihrem Arbeitsplatz in Wiesbaden. Und das Beste an der neuen Adresse haben sie erst neulich entdeckt: Auf demselben Stockwerk, direkt gegenüber, wohne eine alte Bekannte von ihnen, erzählt der 27-Jährige. „Das ist purer Zufall, dass wir uns hier wiederbegegnet sind.“

Fünf Häuser mit insgesamt 80 Wohnungen und einem Investitionsvolumen von 15 Millionen Euro hat die Unternehmensgruppe am Kelsterbacher Standort errichten lassen. Das Land Hessen gab 4,5 Millionen Euro dazu. 800 000 Euro kamen von der Stadt Kelsterbach. Das neue Quartier bietet Wohnraum für jeden Bedarf und Lebenszuschnitt. So gibt es acht Ein-Zimmer-Wohnungen, 25 Zwei-Zimmer-Wohnungen, 33 Drei-Zimmer-Wohnungen und 14 Vier-Zimmer-Wohnungen. „Mehr als die Hälfte der Wohnungen – nämlich 44 – sind öffentlich gefördert“, erklärt Tobias Bundschuh, Leiter des zuständigen Regionalcenters in Wiesbaden. „Das Haus Waldstraße 103 ist das Erste, das bezogen wurde. Wir gehen dabei schrittweise vor. In jedem Monat kommt eine weitere Hausnummer dazu, bis alle fünf Häuser komplett bewohnt sind.“

Neuer Lebensabschnitt

Auch für Angelika Schreiber und Stephan Ocks markiert der Umzug von ihrem bisherigen Wohnort Okriftel nach Kelsterbach den Beginn eines neuen Lebensabschnitts und lässt sie ihre Zweisamkeit ebenfalls neu entdecken. Denn zum ersten Mal seit vielen Jahren sind sie wieder alleine miteinander, ohne Kinder. „Unsere jüngere Tochter ist vor kurzem aus dem Elternhaus ausgezogen. Plötzlich standen bei uns so viele Räume leer. Wir haben bisher auf zwei Ebenen gewohnt, und ich begann mich zu fragen, warum und wofür ich das alles ständig putzen soll“, erzählt die 55-Jährige. Also begannen sie und ihr Mann, im Internet nach einem neuen, kleineren Zuhause zu suchen. Auf einer Fahrradtour am Wochenende hatte das Ehepaar die Baustelle in Kelsterbach entdeckt. Die Häuser waren damals gerade bis zum Rohbau fertiggestellt. „Das hier wäre ideal für uns“, waren sich beide sofort einig. „Also haben wir eine Bewerbung geschrieben und sie persönlich im Wiesbadener Regionalcenter der Unternehmensgruppe abgegeben“, erzählt Angelika Schreiber. „Aber wir haben uns kaum eine Chance ausgerechnet.“ Umso größer die Überraschung, als ihnen eine der beiden Penthouse-Wohnungen in der Kelsterbacher Waldstraße 103 angeboten wurde. „Wir waren begeistert und sofort bereit, dribbdebach, also auf die andere Seite des Mains, zu ziehen. Mein Mann und ich arbeiten seit Jahrzehnten im Industriepark Hoechst, und von hier aus lässt sich unser Arbeitsplatz bequem erreichen.“

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