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„Social Day“: Neues Grün für den Pausenhof

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Fleißig am werkeln: Organisatorin Stefanie Tolknit (li.) und der stellvertretender Schulleiter Ruwen Guggenberger (re. von der roten Wasserwaage). Foto: Leo F. Postl Fleißig am werkeln: Organisatorin Stefanie Tolknit (li.) und der stellvertretender Schulleiter Ruwen Guggenberger (re. von der roten Wasserwaage).
Neu-Isenburg. 

Die Mitarbeiter von AirPlus, einem Reisemanagement-Unternehmen, sind zwar „hartes“ Arbeiten gewohnt – doch bezieht sich dies mehr auf die geistigen Herausforderungen am Computerarbeitsplatz. Im Rahmen ihres Engagements beim „Social Day“ waren jedoch mehr Muskelkraft und der Umgang mit Schaufel, Schubkarren und Bohrmaschine gefragt. Die Aufgabe für die rund 30 AirPlus-Mitarbeiter bestand darin, das Sozial-Projekt „Umgestaltung des Pausenhofes“ zu bewältigen.

„Wir haben uns eine große Naturfläche mit Sträucherbepflanzung und drei Hochbeeten gewünscht, dazu noch einen neuen Anstrich von verschiedenen Räumen der Schulbetreuung“, beschreibt Ruwen Guggenberger, stellvertretender Schulleiter der Hans-Christian-Andersen-Schule in Neu-Isenburg seine Wunschvorstellungen. Die Aktion „Social Day“ wurde zuvor mit der Fachabteilung Förderung des Ehrenamtes der Stadt Neu-Isenburg koordiniert. „Wir konnten bei Claudia Lack unsere Wünsche äußern und waren natürlich hoch erfreut, als wir die Nachricht von ihr erhielten, dass wir den Zuschlag bekommen haben“, so Guggenberger.

Ab diesem Zeitpunkt liefen aber auch bei AirPlus die Drähte heiß. „Um das alles zu schaffen, brauchen wir freilich mehr Personal als eine Fachfirma, für die solche Aufgaben ein ganz normaler Auftrag ist – aber wir wollten genauso gut sein“, schilderte Stefanie Tolknit, Projektkoordinatorin bei AirPlus, die Vorbereitungen. Jeder der etwas Handwerksgeschick besitzt und auf freiwilliger Basis mithelfen wollte, wurde eingeplant. „Auf Grundlage des Arbeitsauftrages haben wir das Material für rund 700 Euro besorgt und gespendet, dazu noch rund 300 Euro als Barmittel für die Anschaffung von Gartengeräten für die Folgepflege der Hochbeete und der Gartenflächen“, verwies AirPlus-Chef Alexander Meyer auch auf die finanzielle Unterstützung.

Sven Hild vom Förderverein der Hans-Christian-Andersen-Schule, erledigte mit „schwerem Gerät“ – einem Kleinbagger – die Vorarbeiten. Als das AirPlus-Team am Montagmorgen an der Baustelle eintraf, wurden alle vom über 100 Mitglieder zählenden Schulchor mit dem Schullied begrüßt und vor ihrem Einsatz motiviert. Die Kindbetreuung avancierte zum Bewirtungsteam für die großen Arbeiter-Gäste.

Unter der fachmännischen Anleitung von Sven Hild wurden die Außenarbeiten, wie verteilen der Erde auf der Gartenfläche und das Befüllen der Betonringe mit Pflanzerde für die Hochbeete, ausgeführt. Dann hieß es noch die Pfosten für den Zaun zu setzen, diesen in der Betonumrandung zu verankern – und schließlich die Latten für den Zaun zurechtzusägen und zu montieren. Im ausgeklügelten Wechsel wurden kleine Erholungspausen eingelegt, währenddessen andere mit frischen Kräften die Arbeiten fortführten. Und die „AirPlusser“ hörten nicht auf, ehe auch der letzte Handgriff erledigt war.

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