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Pittler Pro Region Berufsausbildung wächst weiter

Das Unternehmen Pittler vergrößert sich räumlich um das Doppelte. Künftig werden dort 500 Auszubildende in Lohn und Brot stehen.
Alexander Horn, Geschäftsführer der ausführenden LIG Bau, war für den Richtspruch und den Richtkranz zuständig. Alexander Horn, Geschäftsführer der ausführenden LIG Bau, war für den Richtspruch und den Richtkranz zuständig.
Langen. 

Der Richtkranz mit den bunten Bändern schwebt hoch über der neuen Werkshalle. Alexander Horn, Geschäftsführer der LIG Bau, lässt sein Sektglas mit einem Richtspruch fallen. Und die zahlreichen Gäste applaudieren. Rund vier Monate nach der Grundsteinlegung feiert die Pittler Pro Region Berufsausbildungs GmbH (PBA) Richtfest für ihren Erweiterungsbau. Insgesamt wächst die Pittler Berufsausbildung in der Amperestraße damit um eine 3000 Quadratmeter große Fläche und verdoppelt sich damit nahezu. Statt bisher 350 Auszubildenden wird die Zahl auf künftig 500 Lehrlinge in den unterschiedlichen Ausbildungsberufen steigen.

Bürgermeister Frieder Gebhardt zieht bei seiner Festrede den derzeit nahe liegenden Vergleich zum Fußball. Richtfest sei so ähnlich wie eine Halbzeit. „Im Gegensatz zur deutschen Elf sind unsere Leute offensichtlich mit der richtigen Einstellung ans Werk gegangen bei diesem Bauwerk, mit dem wir zukünftig die große Nachfrage nach einer qualifizierten Ausbildung in gewerblich-technischen Berufen noch umfangreicher als bisher bedienen können“, lobt er den guten Baufortschritt.

Bis Ende November soll die große Halle für die Ausbildungsberufe Mechatroniker für Kältetechnik und Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, eine kleinere Halle für die Ausbildung zum Mechatroniker und ein modernes Verwaltungs- und Schulungsgebäude bezugsfertig sein.

Für das neue Ausbildungsjahr gebe es einen neuen Rekord: Die Partnerunternehmen der PBA haben 155 Ausbildungsplätze gebucht – zehn mehr als 2017. „Allerdings zeigt sich auch, dass es zunehmend schwerer wird, qualifizierte Bewerber zu finden“, so der Bürgermeister. Die Gesellschaft müsse sich Gedanken machen, wie die gewerblichen Berufe wieder attraktiver für junge Menschen werden können, denn die Fachkräfte würden dringend benötigt.

Michael Müller, Vorsitzender des Beirats der Stiftung ProRegion/Arbeitsdirektor Fraport AG, gratuliert zum Rohbau: „Als wir vor zehn Jahren den Weg der PBA mitgegangen sind hatten wir Hoffnungen – diese wurden bei weitem übertroffen“. Das Ausbildungsunternehmen stehe für Qualität und Flexibilität und der Arbeitsmarkt für die Auszubildenden sei rosiger denn je.

Auch PBA-Geschäftsführer Thomas Keil ist überzeugt, dass der Neubau ein „deutliches Plus“ für Auszubildende und Partner bringen werde. Er sei froh, dass Pro Region und die Stadt Langen die richtigen Weichen gestellt haben. Rund 4,3 Millionen Euro investiert die PBA in die Erweiterung.

(njo)
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