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SPD will die Wende einläuten

Von Beim Neujahrsempfang der Dreieicher SPD gab es viele wichtige Themen. Diskutiert wurden unter anderem der Mindestlohn und die kommunalen Haushalte.
Die SPD feierte ihren Neujahrsempfang und hofft nun auf ein "super Wahljahr". Foto: Jost Die SPD feierte ihren Neujahrsempfang und hofft nun auf ein "super Wahljahr". Foto: Jost
Dreieich. 

Die Dreieicher Sozialdemokraten hatten zum Neujahrsempfang eingeladen. Ortsvereinsvorsitzender Werner Müller begrüßte Parteifreunde und auch die Verantwortlichen der Dreieicher Vereine, um gemeinsam auf das Jahr 2013 anzustoßen. Bundestagsabgeordnete Uta Zapf beginnt in diesen Tagen ihr letztes Jahr im Bundestag und mit Dirk Gene Hagelstein war auch der potenzielle Nachfolger für den Wahlkreis zu Gast.

Mehr Integration

Auch Corrado Di Benedetto, Landtagskandidat der SPD, war gekommen. Es gebe viele Ziele, welche die Politik in diesem Jahr habe, erklärte Uta Zapf und nannte mit der Finanzierung der kommunalen Haushalte, dem Mindestlohn und mehr Integration in der Gesellschaft nur einige Beispiele.

Der Neu-Isenburger Kommunalpolitiker Dirk Gene Hagelstein warb für sich. Es sei schwierig, sich innerhalb der kurzen Zeit bekannt zu machen, aber er sehe sich selbst als eine sehr gute Alternative gegenüber dem CDU Bundestagskandidaten Peter Wichtel, den er allerdings namentlich nicht nannte: "Es ist wichtig, in der Direktkandidatur wieder anzugreifen und die Interessen der Bürger im Kreis besser zu vertreten und diese nach Berlin weiter zu geben." Außerdem setze er sich für angemessene Bezahlung ein: "7,5 Millionen Menschen in Deutschland sind geringfügig beschäftigt, das darf nicht sein."

In eine ähnliche Kerbe schlug Corrado Di Benedetto: "In Hessen leben 125 000 Kinder von Sozialhilfe und das in einem der reichsten Länder der Erde. Das müssen wir ändern." Soziale Gerechtigkeit sei seit 150 Jahren das Markenzeichen der SPD. Die Partei könne sich dem politischen Wettkampf stellen und die Wende auf Bundes- und Landesebene einläuten.

Zimmer sagte Dank

Bürgermeister Dieter Zimmer nutzte den Neujahrsempfang seiner Partei um Danke zu sagen, für sein überragendes Wahlergebnis, aber auch für die vielen Ehrenamtlichen, die sich für die Gemeinschaft engagieren und Dreieich zu einem lebenswerten Ort machten. "Dieses Engagement führt dazu, dass wir soziale Gerechtigkeit, menschliches Miteinander, Frieden und Zusammenhalt in unserer Stadt haben", sagte Zimmer. Er betonte aber auch, dass der Sparkurs der vergangenen Jahre weiter fortgeführt werden müsse, auch als Auflage dafür, dass die Stadt unter den Rettungsschirm des Landes Hessen konnte.

Er gab den beiden SPD-Kandidaten Hagelstein und Di Bendetto auch mit auf den Weg, dass, wenn sie in das jeweilige Parlament einzögen, sie sich künftig auch für eine bessere Ausstattung der kommunalen Finanzen einsetzen sollten.

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