Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 12°C

Realisierung des Plans: So schön wird es im Dreieicher Bürgerpark

Von Fitnessgarten, Wasserspielplatz und Kletterwege – das sind nur einige Attraktionen, die der Plan für den Bürgerpark in Dreieich vorsieht. Auch ein Bodentrampolin ist vorgesehen. Dennoch ist nicht alles perfekt. Einige Bürger vermissen die Kiosk-Area und das Toilettenhäuschen.
<span></span>
Dreieich. 

Die Neugestaltung des Sprendlinger Bürgerparks geht in die nächste Runde. Nach der großen Bürgerbeteiligung Anfang Mai hatten sich die Planer des Frankfurter Landschaftarchitekturbüros an die Arbeit gemacht.

Die Fachleute entwickelten einen Entwurf, der die Anregungen der Dreieicher Schüler, der zufälligen Passanten und der Arbeitsgruppen, die fast einen ganzen Tag an der gemeinsamen Entwicklung von Ideen für das 32 000 Quadratmeter große, grüne Areal getüftelt haben, eingearbeitet hat. Dirk Schelhorn präsentierte diese ersten Entwürfe in der vergangenen Woche im Clubraum des Bürgerhauses.

Die Pläne zeigen jetzt ein Fitnessgarten mit sportlichem Charakter, eine freie, große Spielfläche mit Topographie, ein Wasserspielplatz, ein Kleinkinderspielplatz, ein Trailweg und Kletterwege. Ein paar Motorsägen werden auch eine wichtige Arbeit verrichten müssen, um die Eingänge zum Park freundlicher, heller und übersichtlicher zu gestalten. An den Kreuzungspunkten soll mehr Fläche mit Platzcharakter entstehen.

Dirk Schelhorn stellte den Plan zur Umgestaltung des Bürgerparks vor. Bild-Zoom
Dirk Schelhorn stellte den Plan zur Umgestaltung des Bürgerparks vor.

„Die meisten Bäume werden wir belassen, aber ein bisschen müssen wir da auch ran. An einigen Stellen könnten auch Bäume neu gepflanzt werden“, kündigte Dirk Schelhorn an. Es gelte Blickachsen, die zum Teil früher bereits bestanden haben, wieder frei zu schneiden. „Zu dem Pavillon gab es bei der Bürgerbefragung die meisten Anmerkungen“, erläuterte der Landschaftsarchitekt. „Viele von ihnen waren nicht sonderlich positiv, aber viele finden den Platz doch ganz schön. Wir denken auch, er ist es wert, ihn zu erhalten, wir werden ihn aber frei schneiden, um etwas mehr Licht und auch Kontrolle an diesen Platz zu bekommen.“

Bürgermeister Dieter Zimmer (SPD) hatte in seinen jüngsten Haushaltsplänen bereits 100 000 Euro für die Umsetzung der neuen Pläne in der Stadtkasse bereitgestellt. Klar ist aber auch, dass die Realisierung in verschiedenen Bauabschnitten erfolgen wird. Um den aktiven Bürgern direkt ein Signal für dieses Jahr zu senden, dass es endlich los geht, soll noch in diesem Herbst ein kleines Projekt in die Tat umgesetzt werden. „Wir haben uns für das Bodentrampolin in der Höhe der Erich-Kästner-Straße entschieden. Das ist eine Stelle, in der es viel Einblick gibt, und hier können diejenigen aktiv werden, die das möchten und andere können dort sehr gut zuschauen“, erläutert Schelhorn die Entscheidung.

Die rund 25 Bürger, die zu der Präsentation gekommen waren, äußerten sich wohlwollend zu den Ideen des beauftragten Büros. Ein bisschen Kritik gab es aber dennoch: „Wo ist die Kiosk-Area, die bei der Bürgerbeteiligung so viel Zustimmung erhalten hat? Und die Toilettenanlage vermisse ich auch“, sagte Laszlo Boroffka, Vorsitzender des Dreieicher Jugendparlaments. Die Frage nach der Toilette sei eine schwierige. Eine öffentliche Toilettenanlage ist ein sehr teures Projekt mit hohen Folgekosten. „Wir haben angeregt, es zunächst einmal mit einer mobilen Toilettenanlage zu versuchen“, antwortete Dirk Schelhorn. Die Kiosk-Area sei schwierig umzusetzen, weil es dafür einen Pächter geben müsste, der ein Interesse daran hat, ein Kiosk in dem Park zu betreiben. „Wir wollten erst einmal die Dinge umsetzen, die sich leichter realisieren lassen, die nicht zu viel Geld kosten, um überhaupt erst einmal anzufangen“, betonte der Fachmann.

Er ist aber überzeugt, dass der Bürgerpark ein hohes Potenzial habe, Aufenthaltsqualität und Rückzugsmöglichkeiten für alle Generationen zu bieten. Es lohne sich, den Park wieder schön zu machen. Der nächste Schritt sei jetzt eine Begehung mit der Lenkungsgruppe und der schnellstmögliche Start für das Bodentrampolin.

Zur Startseite Mehr aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse