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Waldschwimmbag: Stadtwerke feiern 120-jähriges Bestehen

Von Mit mehreren Attraktionen haben die Stadtwerke ihr Jubiläum gefeiert. Das Fest fand im Waldschwimmbad statt, das laut Stiftung Warentest das beliebteste der Region ist.
Feierten das Jubiläum: Eberhard Röder (von links), Kirk Reineke, Christine Wagner, Stefan Schmitt, Maskottchen „Isy“ und Oliver Quilling. Foto: Leo F. Postl Feierten das Jubiläum: Eberhard Röder (von links), Kirk Reineke, Christine Wagner, Stefan Schmitt, Maskottchen „Isy“ und Oliver Quilling.
Neu-Isenburg. 

Die Entscheidung zum Bau eines Elektrizitäts- und Wasserwerks hat der Neu-Isenburger Gemeinderat vor 120 Jahren getroffen. Damit wurde der Grundstein zur Bildung der heutigen Stadtwerke gelegt. „Dieses Jubiläum wollen wir heute mit einem großen Fest, gemeinsam mit unseren Kunden, den Bürgern Neu-Isenburgs, hier im Waldschwimmbad feiern“, hieß Kirk Reineke, Geschäftsführer der Stadtwerke Neu-Isenburg, die Ehrengäste und Besucher zum Jubiläumsfest „120 Jahre Stadtwerke Neu-Isenburg“ willkommen.

Das Waldschwimmbad ist seit 2002 der jüngste Bestandteil der Stadtwerke. Stadtwerke-Chef Kirk Reineke verwies in seiner Rede auf die aktuellste Erhebung der Stiftung Warentest; nach dieser ist das Waldschwimmbad Neu-Isenburg das beliebteste Bad in der Rhein-Main-Region und eines der beliebtesten Bäder in ganz Deutschland. Diese Beliebtheit wird durch die Besucherzahlen belegt. „Am vergangenen Wochenende haben rekordverdächtige 8500 Badegäste bei uns Abkühlung gesucht – und als Folge der konstant hochsommerlichen Temperaturen konnten wir in diesem Jahr bereits 120 000 Besucher in unserem schönen Bad begrüßen“, so Reineke. Seit Wiedereröffnung des Hallenbades 2014 kommen im Schnitt 240 000 Gäste jährlich.

Neue Wasseraufbereitung

DLRG-Taucher Erik Friedrich seilt sich ab. Bild-Zoom Foto: Leo F. Postl
DLRG-Taucher Erik Friedrich seilt sich ab.

Der Stadtwerke-Chef verwies auf die Herausforderungen für das Personal und die Schwimmbadtechnik. Damit das Waldschwimmbad Neu-Isenburg in den nächsten Jahren ein Publikumsmagnet bleibt, muss die Substanz des Bades erhalten werden. „Deshalb werden wir im Winterhalbjahr die Wasseraufbereitung für das Freibad erneuern und die Sanierung des Nichtschwimmerbeckens wird wohl in einem der nächsten Jahre auf dem Plan stehen“, so der Stadtwerke-Chef. Außerdem sieht Reineke im Ausbau der Wärmeversorgung Potential. „Nach der Erschließung des Birkengewanns arbeiten wir mit Hochdruck an einen Energiekonzept für das Stadtquartier Süd auf Basis der zentralen Wärmeversorgung durch die Stadtwerke.“ Die Investitionssumme wird auf 3,5 Millionen geschätzt.

Lob gab es auch vom Ersten Stadtrat Stefan Schmitt, der den noch außer Gefecht gesetzten Bürgermeister Herbert Hunkel vertrat. Schmitt verwies auf die damalige Weitsicht von Erasmus Kittler und Wilhelm Haas, die das Neu-Isenburger Parlament beim Bau einer Elektrizitätsinfrastruktur beraten haben – beide sind heute Ehrenbürger der Hugenottenstadt. Die Stadtwerke seien mit einem Anteil von 85 Prozent an der Versorgung der Bürger mit Strom, Wasser und Gas Marktführer, sagte Schmitt.

Landrat Oliver Quilling sagte: „Es gibt nur vier Kommunen im Kreis Offenbach mit eigenen Stadtwerken und jene von Neu-Isenburg ist die einzige, die eine hundertprozentige Tochter der Stadt ist.“ Er dankte den beteiligten Künstlern des Forums zur Förderung von Kunst und Kultur, dessen Vorsitzender er ist, da sie mit ihrer Ausstellung das Bürgerfest im Waldschwimmbad bereicherten.

Tauchen und Abseilen

Das Programm des Bürgerfestes fand trotz freiem Eintritt nicht die erhoffte Resonanz. „Wahrscheinlich ist es den Leuten einfach zu kalt nach der langen Hitzeperiode“, sah Hans-Ulrich Kimpel, Bereichsleiter Vertrieb und Energiehandel, einen möglichen Grund. Dabei waren Schnuppertauchen des Tauchclubs „Neptuns Freunde“, die Rettungsübungen der DLRG-Ortsgruppe und erst recht die Abseil-Demonstrationen der DLRG-Strömungsretter sehenswerte Aktionen. Im Hallenbad konnte an der Kletterwand geturnt und beim Aqua Cycling gegen den Strom geradelt werden.

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