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Tanz Sport Club Ysenburg lud zu Tanzgala: Tänzerisches Feuerwerk auf die Beine gestellt

Von Es ist gut, wenn im Vorstand junge, mutige, aber auch treibende Kräfte mitwirken. Ebenso gut ist es, wenn viele zuverlässige Freunde dabei sind.
Mit großem Applaus wurden die „Dancing Girls“ des TSC Ysenburg bedacht, die in der Hugenottenhalle mit Modern-Tanz aufwarteten. Bilder > Foto: Leo F. Postl Mit großem Applaus wurden die „Dancing Girls“ des TSC Ysenburg bedacht, die in der Hugenottenhalle mit Modern-Tanz aufwarteten.
Neu-Isenburg. 

Es ist gut, wenn im Vorstand junge, mutige, aber auch treibende Kräfte mitwirken. Ebenso gut ist es, wenn viele zuverlässige Freunde dabei sind. Dies trifft alles auf den Tanz Sport Club (TSC) Ysenburg zu, der erstmals zu einer Tanzgala eingeladen hatte. Viele kamen, nicht nur treue Freunde, sondern auch zahlreiche begeisterte Besucher.

Die Idee zu dieser Veranstaltung hatten die jungen Mitglieder im Vorstand. „Wir waren anfangs ganz schön skeptisch, aber wir haben uns eines Besseren belehren lassen müssen“, gab die Vorsitzende Renate Kaul zu. Die Tanzgala, eine Show unter dem Motto „Best of & Friends“ wurde mit großer Begeisterung aufgenommen.

Die Tanzgala begann mit den „Purzeln“, die voller Freude auf der Bühne umher hüpften, auch wenn nicht alles so synchron war. Eigens aus Landshut war Nina Boiger gekommen, um ihr sehenswertes Schautanz-Solo im Pfauenkleid zu zeigen; sie wird von der Ysenburgerin Jasmina Jasaroska trainiert, die später selbst mit ihrem Solo die Zuschauer begeisterte. Auch der Modern-Tanz der „Dancing Girls“ wurde mit großem Beifall bedacht.

Zu den Freunden des TSC Ysenburg zählt auch das Tanzatelier „Capriol“. Tyra List und Karla Böhler zeigten einen Spitzentanz. Sie wirbelten anscheinend schwerelos wie Schneeflöckchen im Wind über die Bühne. Die junge Mia Edelmann erhielt ebenfalls großen Applaus für ihren Solotanz in der Jugendklasse. Ganz begeistert waren die Gäste dann von der Gruppe „Le Papillon“, die einen Schautanz der Disziplin Charakter der Schülerklasse zeigte. Beeindruckend war die Perfektion der Choreographie und Synchronität der Tänzerinnen der Gruppe „Futuro“ des GymTa-Session Altlußheim, nicht umsonst sind sie mehrfacher Europameister.

Eine der beeindruckendsten Leistungen des Abends bot die junge Sofie Dizer vom 1. KTC Bornheim, die mit ihrem Schautanz-Solo der Schülerklasse begeisterte. Mit dem Gardetanz der Gruppe „Unlimiteds“ des TV 1873 Hausen kamen Marschtakte in die Hugenottenhalle. Der Kontrast dazu war dann das Schautanz-Duo Julia Eisen & Xenia Lämmle vom TSV 1882 Raunheim. Eigens für die Tanzgala arrangiert war das 30-minütige Medley der Gruppe „Arabesque“ des TSC Ysenburg, das von Miko Schreibweis und Äppen Latzke zusammengestellt wurde.

Die Idee, doch mal außerhalb des Wettkampfgeschehens eine Veranstaltung mit Freunden zu organisieren, hatten die jungen Vorstandsmitglieder Stella Klein und Denise Kindl von der Basis mitgebracht. Und sie versprachen dem Vorstand auch, dass er sich um nichts kümmern müsse. Nach der Vorstellung ihrer Idee, eine Tanzgala in der Hugenottenhalle zu organisieren, meinte der Vorstand. „Na, dann macht mal.“ Und alle waren gespannt. Stella Klein und Denise Kindl mobilisierten weitere Kräfte und stellten die Veranstaltung auf die Beine. Zu diesem Kraftakt sagte die Vorsitzende des TSC Ysenburg: „Freunde zu finden, die hierher kommen und tanzen, das war das kleinste Problem, aber die ganze Organisation war schwierig.“

Doch das junge Team krempelte die Ärmel hoch, setzte sich nach jedem Training zusammen und plante alles bis ins Detail. „Die haben wirklich alles selbst in die Hand genommen, von der Buchung der Hugenottenhalle über die Platzreservierung bis hin zum Ablauf des Abends“, berichtete Renate Kaul. Sogar Flyer wurden entworfen und gedruckt. Die Vorsitzende musste nur ihren „Kopf hinhalten“, wenn es um Unterschriften ging, doch da hatte sie schon Vertrauen. „Ich kenne die Mädels ja schon von klein auf, wir sind wie eine große Familie“, so Kaul.

Als sich der Vorhang zur Eröffnungsshow hob, konnte der Vorstand um Renate Kaul nur anerkennend applaudieren. Von Stella Klein und Denise Kindl war jedoch nichts zu sehen. „Die sind nicht abgetaucht, die haben hinter der Bühne alle Hände voll zu tun, damit alles perfekt abläuft“, erklärte Kaul. „Hier in dieser Halle haben wir bisher 40 Turniere ausgerichtet, spannende Wettkämpfe mit Tränen der Freunde, aber auch der Enttäuschung erlebt“, erklärte Dagmar Blöcher, Mutter eines „Tanzkinds“ und Betreuerin der Hauptklassen des TSC Ysenburg.

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