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Und plötzlich kam ein echter Notruf bei der Feuerwehr an

Worauf ist bei einem Notruf zu achten? Dies erfuhren die Schüler der Klasse 3 b der Hans-Christian-Andersen-Schule (HCAS), die mit ihrem Klassenlehrer Ruwen Guggenberger die Freiwillige Feuerwehr Neu-Isenburg besuchte.
Die Feuerwehr rückt zum Einsatz aus. ZING-Reporterin Selma El Mamouni ist mit ihrer Kamera hautnah dabei. Bilder > Die Feuerwehr rückt zum Einsatz aus. ZING-Reporterin Selma El Mamouni ist mit ihrer Kamera hautnah dabei.
Neu-Isenburg. 

Mitten im Vortrag ertönt ein lautes Signal. Aus dem Funkgerät von Michael Hörr ist die Meldung zu hören: „Achtung! Achtung! Hier ist die Leitstelle Dietzenbach.“ Kaum ist dieser Satz gesagt, ist Michael Hörr mit den anderen Feuerwehrmännern auf dem Weg zur Umkleidekabine. Keine zwei Minuten später rückt das erste Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Isenburg mit Blaulicht und lauten Sirenen aus. Kurz darauf kommen aus allen Richtungen Autos angefahren. Hastig steigen die Helfer aus, rennen ebenfalls in die Umkleidekabine, und schon bald rückt das zweite Fahrzeug aus.

Dies war keine Übung, sondern ein echter Einsatz. Michael Hörr berichtete anschließend, dass ein Mann während der Fahrt das Bewusstsein verloren hatte und mit seinem Auto unkontrolliert in eine Leitplanke geknallt war. Weil er aus der Fahrertür nicht aussteigen konnte, wurde das Auto mit einer Seilwinde von der Leitplanke weggezogen und der Mann gerettet.

Die Notrufzentrale in Dietzenbach ist rund um die Uhr mit mindestens zwei Personen besetzt. Sie leiteten den Notruf weiter zur Feuerwehr in Neu-Isenburg.

Vier Kinder aus der Klasse 3 b haben einen Notruf geübt. Wichtig sind die Fragen: „Wer ruft an?“, „Wo ist es passiert?“, „Was ist passiert?“, „Wie ist die Situation?“ und „Warten auf Rückfragen.“ Wirklich genervt sind die Leute in der Notrufzentrale von Falschmeldungen und Quatschanrufen.

In früheren Zeiten wurden in der Kirche die Glocken geläutet, wenn es gebrannt hat. Heutzutage wird mit dem Telefon die Notrufnummer 112 angerufen und landet dann in der Notrufzentrale. Diese Nummer gab es nicht immer. Früher hatte jede Stadt ihre eigene Notrufnummer.

Romeo Kulick, Alessandro Longo, Imed Mouch, Cian Fil, Salma El Mamouni Bachiri

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