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Moderate Erhöhung: Volkshochschule soll teurer werden

Weiterbildung gibt es nicht kostenlos. Die Gebühren sollen sich jedoch bald noch erhöhen. Die zusätzlichen Einnahmen sollen Lehrkräften zugutekommen.
Die Kurse der VHS Langen sollen teurer werden.  Symbolfoto: Fotolia Foto: Robert Kneschke (60390641) Die Kurse der VHS Langen sollen teurer werden. Symbolfoto: Fotolia
Langen. 

Die Strick-, Heimatkunde- oder Kochkurse der Langener Volkshochschule (VHS) finanzieren sich aus Entgelten und öffentlichen Geldern. Um die Wirtschaftlichkeit der VHS zu verbessern und die Attraktivität des Programms zu steigern, möchte der Magistrat die Preise ab 1. September bei einigen Angeboten im vertretbaren Rahmen anheben. Erster Stadtrat Stefan Löbig sagt über diesen Schritt: „Die Stadt rechnet bei gleichbleibenden Anmeldezahlen durch die erste Preisanpassung seit 2015 mit Mehreinnahmen von 10 000 Euro jährlich.“ Am 17. Mai wird über diese Vorlage in der Stadtverordnetenversammlung abgestimmt, zuvor beraten die Ausschüsse darüber. Die Gebühren sind nach Stoffgebieten und Angeboten gestaffelt und orientieren sich an einer Mindestteilnehmerzahl je Kurs. Bisher lag der Standard-Obolus für 45 Minuten Unterricht bei 2,75 Euro, nun soll er auf drei Euro steigen. Wer Bastel- oder Gestaltungsseminare belegt, müsste ab Herbst 4,20 Euro bezahlen, erweiterte Kenntnisse beim Fotografieren, Filmen und Nähen wären für 3,75 Euro pro Dreiviertelstunde zu haben. Für „Deutsch als Fremdsprache“ sollen die Kursteilnehmer in Zukunft 20 Cent mehr berappen (2,30 statt 2,10 Euro). Die gute Nachricht: Die bisherigen Ermäßigungen bleiben unverändert bestehen.

Bei Erwachsenen-Schwimmkursen oder dem Aquafitness-Training, die gemeinsam von der VHS und dem Bäder- und Hallenmanagement Langen angeboten werden, lägen die Preise künftig bei 7,70 Euro (vorher sieben Euro), die ermäßigte Gebühr würde von fünf Euro auf 5,50 Euro ansteigen. Einzelschwimmunterricht soll es ab September für 27,50 Euro (25 Euro) geben und für die Triathleten würden die Runden im Becken in Zukunft 3,75 Euro statt 3,60 Euro je Einheit kosten. Unverändert sollen die Preise bei EDV-Schulungen, Yoga, Autogenem Training und den Führungen bleiben.

Die zusätzlichen Einnahmen sollen nach Löbigs Worten auch den freiberuflichen Lehrkräften zugutekommen. Denn bei diesen stagnieren seit 2002 die Honorare. Auf Vorschlag des Magistrats sollen die Seminarleiter demnächst 22 Euro statt 20,40 Euro beziehungsweise 21 Euro erhalten. Bei „Deutsch als Fremdsprache“ soll es eine Erhöhung um einen Euro auf 25 Euro pro Unterrichtsstunde geben. 30 Euro (29,67 Euro) sollen die Trainer von Yoga, autogenem Training oder der progressiven Muskelentspannung bekommen. Der Erste Stadtrat begründet: „Unsere Dozenten sind hoch qualifiziert, um das Niveau unserer Angebote zu halten, müssen wir die Honorarkräfte daher auch angemessen entlohnen.“

(red)

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