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Wildlife Control hat auf dem Flughafen die Natur im Auge

Nicht nur Menschen sind auf dem Flugplatz zu finden, sondern auch allerlei Getier. Die Schüler der Klasse 3 c und ihre Klassenlehrerin Veronika Moog sahen sich die Natur am Rande der Rollbahnen an.
Jürgen Ebert mit einem ausgestopften Mäusebussard in der Hand. Raouan Benali streichelt den Vogel. Bilder > Jürgen Ebert mit einem ausgestopften Mäusebussard in der Hand. Raouan Benali streichelt den Vogel.
Neu-Isenburg/Frankfurt. 

Übersetzt heißt „Wildlife“: Tier- und Pflanzenleben in der freien Natur. Wir, die Klasse 3 c der Hans-Christian-Andersen-Schule in Neu-Isenburg, fragten uns, was uns am Flughafen erwartet. Vielleicht treffen wir dort einen Förster?

 

Warnweste ist Pflicht

 

So fuhren wir mit einem Bus zum Frankfurter Flughafen, übrigens der größte Flughafen Deutschlands, um dort die verantwortliche Person zu treffen, die uns Auskunft geben kann. Im Terminal 1, am Meeting-Point in Halle B, begrüßten uns Dominic Wohlleben und Rainer Gomolluch (Unternehmenskommunikation der Fraport AG), die uns auch über den gesamten Vormittag begleiteten.

Sicherheit wird auf dem Flughafen großgeschrieben. So gilt auch für uns, dass wir durch die Personen- und Gepäckkontrolle gehen müssen. Ausgerüstet mit einer gelben Warnweste, für jede Person auf dem Rollfeld Pflicht, und Besucherausweisen stiegen wir in einen für uns reservierten Bus.

 

Ohne Gewehr und Hund

 

Vorbei an riesigen Flugzeugen aus vielen Ländern fuhr uns der Bus zu unserem Treffpunkt weit über das Flughafengelände. Dominic Wohlleben erklärte: „Wer hier auf dem Rollfeld fährt, benötigt einen besonderen Führerschein, den er in der Flughafen eigenen Fahrschule ablegen muss.“ Das finden wir sinnvoll, denn es geht hier zu wie in einem Ameisenhaufen. Die Höchstgeschwindigkeit für Kraftfahrzeuge beträgt übrigens 30 Kilometer pro Stunde.

Immer weiter geht unsere Fahrt. Der Tower und die Hallen werden immer kleiner. Dort, wo das Gelände fast zu Ende ist, bleibt unser Bus auf einer großen Wiese stehen und die Türen öffnen sich. Wir sind gespannt, was uns erwartet. Von Weitem nähert sich ein orangefarbener Wagen und hält direkt vor uns. Ein großer, schlanker Mann steigt aus.

Ist das vielleicht der Förster? Auch er trägt eine gelbe Warnweste und hat ein Funkgerät am Gürtel. Aber er trägt kein Gewehr und hat auch keinen Hund an der Leine wie ein Förster, den wir von Bildern kennen. Wer ist dieser Mann? Er steigt in unseren Bus und stellt sich vor: „Mein Name ist Jürgen Ebert, und ich bin fast 44 Jahre alt. Ich bin Leiter der Wildlife Control.“ Aha, das ist unser Gesprächspartner.

Yasser Ayyoub, Sammy Novitzki, Tina Tarraf, Sana Lazaar, Canan Öztürk, Stefan Lazarevic, Lara Kösen

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