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Wirtschaftsstandort mit schnellem Internet stärken

Falls sich 30 Prozent der Unternehmen im Wirtschaftszentrum Langen für einen Vertrag mit der Telekom entscheiden, dann würde das Unternehmen mit dem Glasfaserausbau beginnen. Der Dienstleister ist zuversichtlich, dass das gelingt.
Im Gewerbegebiet in Langen sollen Glasfaserkabel für ein schnelles Internet verlegt werden.  Foto. Olaf Hermann Foto: Olaf Im Gewerbegebiet in Langen sollen Glasfaserkabel für ein schnelles Internet verlegt werden. Foto. Olaf Hermann
Langen. 

Gerade sind die Ausbauarbeiten für ein schnelles Internet in den Privathäusern auf breiter Fläche im Kreis Offenbach in Verzug geraten (wir berichteten), da packt die Telekom schon das nächste Thema an: Das Unternehmen wirbt derzeit für den Glasfaserausbau im Wirtschaftszentrum der Stadt Langen.

Rund 320 Unternehmen bekommen in diesen Tagen das Angebot,, sich die Glasfaser direkt ins Haus legen zu lassen. Das ist eine etwas andere Technik als das Vectoring-Verfahren, bei dem die Häuser noch mit einem Kupferkabel mit dem Glasfaserkabel aus dem Verteilerkasten vernetzt werden. „Im Gewerbegebiet gehen wir direkt mit der Glasfaser ins Haus. Das gewährleistet immense Datenleistungen. Wir reden hier von bis zu einem Gigabite Leistung (1000 mBit) bei der Datenübertragung“, erläutert Ai-Lien Harth, Leiterin des Vertriebsgebiets Frankfurt.

Rund 30 Prozent der Unternehmen müssen sich für einen Vertrag mit der Telekom entscheiden, damit die Firma mit dem Glasfaserausbau beginnt. „Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Ziel erreichen, in Egelsbach hat das auch geklappt“, so Harth. Das Breitband- Internet sei schließlich ein wichtiger Baustein für die Infrastruktur und für die Zukunftsfähigkeit des Standorts ein wichtiger Faktor für die Unternehmen und die Stadt.

Anschlusskosten erlassen

Wenn es zum Ausbau kommt, würde die Telekom rund 20 Kilometer Glasfaserkabel in Langen verbuddeln. Mit großen Behinderungen auf den Straßen des Wirtschaftszentrums ist dabei nicht zu rechnen.

Bis zum 2. März wird die Telekom jetzt aktiv bei den Langener Unternehmern werben. Wer in dieser Frist zusagt, für den hat das Unternehmen noch ein kleines Bonbon: „Wir erlassen diesen Ersten 30 Prozent die Anschlusskosten in Höhe von rund 800 Euro“, kündigt die Vertriebsleiterin an. Wenn die Quote erreicht wird, rechnet Harth mit einer Ausbaudauer von lediglich neun Monaten, bis die schnellen Leitungen tatsächlich ans Netz gehen können. Wie teuer der Ausbau in Langen konkret sein würde, das konnte die Fachfrau nicht sagen. „Aber die Telekom investiert Jahr für Jahr rund fünf Milliarden Euro in den Ausbau der Netze. Und wir betreiben mehr als 455 000 Kilometer Glasfaserkabel“, erklärte Ai-Lien Harth.

Es gibt Konkurrenz

Ganz ohne schnellen Ausbau der Datenautobahnen ist Langen bislang aber nicht. Und die Telekom hat auch durchaus Konkurrenz. Die Entega und die Stadtwerke haben schon länger einen Glasfaseranschluss, und die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser hat im November schon ihre Ausbaupläne für Glasfaser präsentiert. Auch sie wollen den Ausbau realisieren, wenn sie 30 Prozent der Unternehmenskunden in Langen gewinnen.

„Dieser Wettbewerb ist gut und zeigt, dass Langen sehr begehrt ist. Das ist positiv für die Stadt und die Unternehmen“, sagt der Chef der städtischen Wirtschaftsförderung, Joachim Kolbe. njo

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