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Bündnis gegen Depression: „Wutzdog“ spenden 1300 Euro an das Bündnis gegen Depression

Von Das Bündnis gegen Depression ist auf Spenden angewiesen. Die 1300 Euro von „Wutzdog“ sollen bei der Aufklärungsarbeit helfen.
Die Brüder André (v.l.) und Maurice Bergander sowie Timo Goldbach von  Wutzdog überreichen  Anke Creachcadec den symbolischen Scheck. Die Brüder André (v.l.) und Maurice Bergander sowie Timo Goldbach von Wutzdog überreichen Anke Creachcadec den symbolischen Scheck.
Mörfelden-Walldorf. 

Jährlich rockt es im Ried. Das kleinere Woodstock, von den Veranstaltern als „Wutzdog“ bezeichnet, lockt dabei viele Fans zum Open-Air-Festival nach Leeheim. Und die Veranstalter spenden einen Teil der Erlöse einer regionalen, sozialen Einrichtung. In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf das „Bündnis gegen Depression im Kreis Groß-Gerau“.

Der gesamte Vorstand des „Wutzdog“-Vereins übergab 1300 Euro an das in Mörfelden-Walldorf ansässige gemeinnützige Bündnis gegen Depression. „Es ist die bisher größte Einzelspende, die wir übergeben konnten“, sagte Timo Goldbach, zweiter Vorsitzender von „Wutzdog“. Schon zum 15. Mal seien Spenden, vor allem mit dem Verkauf von Speisen und Getränken, beim Festival eingesammelt worden, um sie gemeinnützigen und kulturellen Zwecken zuzuführen.

„Jedes unserer Mitglieder darf einmal im Jahr eine soziale Einrichtung vorschlagen, wie zum Beispiel das Bündnis gegen Depression im Kreis Groß-Gerau, das einige schon kannten“, erklärte Vereinsvorsitzender André Bergander. Darauf folge eine interne, demokratische Abstimmung unter allen Wutzdog-Vereinsmitgliedern.

Das Bündnis gegen Depression, das auf Spenden angewiesen ist, kann das Geld gut gebrauchen. Die Projektkoordination Anke Creachcadec nahm den Scheck begeistert entgegen. „Wir werden das Geld für Aktionen zur Aufklärung über Depression verwenden“, versprach sie. Seit nunmehr zehn Jahren engagiere sich ihre Vereinigung kreisweit dafür. Im Einzelnen seien dies Infoveranstaltungen, Fortbildungenund kulturelle Darbietungen rund um das Thema Depression.

„Wir informieren Betroffene, Angehörige und Interessierte über diese Volkskrankheit“, meinte Creachcadec. Ihr Bündnis organisiere außerdem Schulprojekte zum Thema seelische Gesundheit innerhalb des Kreises Groß-Gerau. In Kooperation mit dem Kreis veranstaltet das Bündnis gegen Depression am Donnerstag, 28. Januar, um 19 Uhr das Theaterstück „Norway.Today“ im Georg-Büchner-Saal der Kreisverwaltung Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Straße 3.

Nähere Infos stehen im Internet unter www.bgd-gg.de.

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