Zur Saisoneröffnung war das Wasser wärmer als die Luft

Die Schwimmbäder der Region haben sich für die Saisoneröffnung herausgeputzt. Die ersten Badegäste stellten sich bereits ein.
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Kreise Offenbach/Groß-Gerau. 

Parkbades offiziell. Der Sprendlinger ließ sich auch von den frischen 14 Grad Außentemperaturen nicht beirren. "Das Wasser ist von angenehmer Temperatur und auch wärmer als im vergangenen Jahr", sagte der Kommunalpolitiker und bedankte sich bei Stadtwerke-Chef Wolfgang Lammeyer und der Badleitung Dalila Kahl für das nicht allzu kühle Vergnügen.

Lammeyer ließ sich von dem schlechten Wetter die Laune nicht verderben: "Natürlich wünsche ich mir jetzt einen grandiosen Sommer für unser Schwimmbad, aber schlechter als der im vergangenen Jahr kann er eigentlich gar nicht werden", sagte der Stadtwerke-Geschäftsführer.

Delila Kahl und ihr Team haben alles bestens vorbereitet für eine grandiose Schwimmbadsaison: "Das Wasser hat heute 21,5 Grad, das ist schon ganz angenehm", erklärte die Leiterin der Dreieicher Bäder.

Geliebtes Bad

Ab sofort hat das Parkschwimmbad täglich von 8 bis 20.15 Uhr geöffnet. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei, Jugendliche bis 18 Jahre zahlen zwei Euro, Erwachsene 3,50. Schüler, Studenten und Rentner 2,50 Euro. Die Saisonkarte für Erwachsene kostet 55 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen 30 Euro, und der vergünstigte Tarif liegt bei 42 Euro.

Mit einem Sprung in das 23 Grad warme Nass eröffnete Egelsbach Bürgermeister Rudi Moritz die Freibadsaison. An der Hand vom stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Daniel Görich, sowie Anika Mey stürzte er sich – letztmalig als Bürgermeister – in die Fluten. "Wir haben viel an unserem geliebten Bad gemacht, es muss einfach erhalten bleiben", so Moritz, der auf Investitionen in Höhe von rund 120 000 Euro verwies.

Mit schöner Regelmäßigkeit sind die Elschbächer bei der Eröffnung der Freibadsaisonvom Pech verfolgt. Am Samstagmorgen war es mit 13 Grad Lufttemperatur alles andere als angenehm. "Aber wenn man drin ist, dann ist es richtig angenehmen", so Moritz.

Seit dem 1. April trat mit Hans-Jürgen Hoffmann auch ein neuer Schwimmmeister seinen Dienst an. Der 48-Jährige blickt auf 20 Jahre Berufserfahrung zurück und war vorher in Dietzenbach, Rödermark und zuletzt in Münster in dieser Position.

Hoffnung aufs Wetter

Die Eisheiligen schlugen in diesem Jahr ebenso pünktlich wie eiskalt zu. Pankratius, der Heilige, dessen am 12. Mai gedacht wird, sorgte bei der Saisoneröffnung des Mörfelder Waldschwimmbades für erfrischende Temperaturen. Dies hielt einige Unentwegte allerdings nicht davon ab, sich in die zwischen 23 und 26 Grad warmen Fluten zu stürzen. Kalt wurde es erst, als die Wasserratten wieder aufs Trockene zurückkehrten.

Jochen Schwarzer hatte dem Drängen seines 11-jährigen Sohnes Daniel nachgegeben. Der wollte schon um 8 Uhr ins Freibad. Dass die ganze Familie, die Mutter entspannte im warmen Nichtschwimmerbecken, eine Saisonkarte hat, versteht sich von selbst.

Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD), der eigens ins Waldschwimmbad geeilt war, wenngleich er dem Beispiel von Kollegen aus anderen Städten, die an solchen Tagen in die Fluten stiegen, nicht folgte, wird wohl gehofft haben, dass der Rest der Saison wärmeres Wetter erlebt. Denn natürlich macht das Mörfelder Freibad in jedem Jahr Verlust, der umso höher ausfällt, je weniger Besucher kommen.

"Die Eintrittspreise haben wir nicht erhöht", sagte Becker. Die Einzelkarte für Erwachsene kostet 3,50 Euro, für Kinder 1,80 Euro. Die Zehnerkarte 24 beziehungsweise 12 Euro und die Dauerkarte für Erwachsene 48 Euro. Kinder zahlen auch hier die Hälfte und dürfen, wie die Erwachsenen, damit auch den Walldorfer Badesee besuchen. Und Familien, auch hier gilt es für Badesee und Waldschwimmbad, zahlen 108 für die Saison. Montags ist das Bad von 12 bis 20 Uhr geöffnet, dienstags bis freitags von 9 bis 21 Uhr, samstags von 8 bis 21 Uhr und sonntags von 8 bis 20 Uhr.

Ins Wasser des Badesees Walldorf wollte bei den miesen Temperaturen wirklich niemand. Mit dem schnellen Boot ein paar Runden drehen, das ließen sich die Mädchen der Tanzgruppe "Sonnenschein" der TGS allerdings nach ihrer Tanzeinlage nicht entgehen. Zuvor hatten Bürgermeister Becker und Volker Rauert, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Rettungsdienst Badesee Walldorf (IRBW), ihre Eröffnungsreden gehalten. Rauert wies darauf hin, dass vier Arbeitseinsätze nötig gewesen waren, um den Badesee in Schuss zu bringen. "Wir haben ihn gereinigt. Außerdem galt es, etliches instand zu setzen oder zu erneuern." njo/lp/khn/es

(njo,lp,khn,es)
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