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Naive Tierhalter: 100 Hunde in einer Wohnung

An der Haustür begrüßte ein Teil der jungen Hunde die Tierfreunde. An der Haustür begrüßte ein Teil der jungen Hunde die Tierfreunde.
Rhein-Lahn-Kreis. 

Möglicherweise ist es ein trauriger Rekord für das „Guinessbuch“: Sieben Mitglieder der „Wau-Mau-Insel“ in Kassel, einer Einrichtung des „Bundes gegen Missbrauch der Tiere“ (bmt), haben jetzt 68 junge Hunde aus einem Haus im Rhein-Lahn-Kreis geholt. Das Paar mittleren Alters hortete dort insgesamt 100 Vierbeiner – überwiegend Yorkshire-Terrier, Malteser, Jitsu und Mischlinge aus diesen Rassen.

Das Veterinäramt ordnete an, den Bestand auf fünf bis zehn Hunde zu verringern und diese kastrieren zu lassen. Die Aktion der vom bmt-Vorsitzenden Karsten Plücker angeführten Tierfreunde war den Besitzern angekündigt worden. „Die Hunde lebten in der Wohnung, durften aber auch in den Garten“, sagte Plücker gestern der NNP. Die in Inzucht entstandenen Tiere, darunter 20 Welpen, seien „nicht total ungepflegt“, die Halter sehr naiv gewesen. Die Tiere wurden in Nordhessen, Hamburg und Baden-Württemberg untergebracht.

(hei)
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