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Rennen bis fast Mitternacht: 800 Läufer und 32 Teams am Start beim Sommernachtslauf durch die Altstadt

Rund 800 Läufer und 32 Teams gingen beim 6. Sommernachtslauf durch Limburg auf verschiedenen Distanzen an die Stadt. Eine fröhliche, anfeuernde Atmosphäre herrschte in der Stadt, und in erster Linie zählte der Spaß und das Dabeisein.
Ein Blick auf die Armbanduhr und los! Rund 800 Läufer starteten beim Sommernachtslauf in Limburg. Foto: Heike Lachnit Ein Blick auf die Armbanduhr und los! Rund 800 Läufer starteten beim Sommernachtslauf in Limburg.

Maciek Miereczko aus der Nähe von Köln war noch nie in Limburg, und so kombinierte er einen Wochenendausflug in den Westerwald mit dem Sommernachtslauf in Limburg. Der ambitionierte Hobbyläufer brachte viele zum Staunen, denn nachdem er die fünf Kilometer mitgelaufen war und gewonnen hatte, stand er eine halbe Stunde später bereits wieder am Start für den Halbmarathon. „Limburg ist eine sehr schöne Stadt“, so Miereczko. „Ich habe den Dom jetzt insgesamt achtmal gesehen.“ Die Strecke war sehr anspruchsvoll, so dass er von den Kilometern her kaputt war, aber eine gute Zeit konnte er nicht wirklich laufen. Diesem Läufer flogen auf der Strecke die Jubelrufe zu.

Lara Püttmann schaffte die Strecke unter 38 Minuten. Bild-Zoom Foto: Heike Lachnit
Lara Püttmann schaffte die Strecke unter 38 Minuten.

Alle Läufer starteten in der Hospitalstraße. Dann ging es die Werner-Senger-Straße hinauf Richtung Neumarkt, zum Bischofsplatz, hoch zum Dom und von dort runter zur Alten Lahnbrücke. Im Brückenturm wurde gewendet und durch die Fahrgasse ging es zurück in Richtung Hospitalstraße. Je nach Distanz wurde diese Strecke bis zu sechs Mal gelaufen. Entlang der Strecke standen und saßen die Zuschauer, jubelten den Läufern zu, feuerten sie mit Klatschen an und riefen motivierende Worte.

Evelyn Holzheim lobte die gute Organisation. Bild-Zoom Foto: Heike Lachnit
Evelyn Holzheim lobte die gute Organisation.

Auch Evelyn Holzmann , die älteste Läuferin, flogen die Herzen zu. Sie ließ sich in ihrem Tempo nicht beirren, auch wenn sie eine halbe Stunde länger brauchte für die fünf Kilometer als der Sieger. Seit sieben Jahren nimmt die Wehrheimerin an verschiedenen Läufen teil. „Es war ein sehr schöner Lauf, gut organisiert und mit einer klaren Streckenführung“, lobt sie. Für sie war es auch ein tolles Gefühl, am Ende vom Radfahrer begleitet worden zu sein, der sie motivierte. „Das habe ich nicht überall.“ Mit zu den jüngsten Teilnehmerinnen zählte Lara Püttmann aus Bad Marienberg. Sie war das erste Mal beim Sommernachtslauf dabei. Mit den Eltern war sie bereits im Vorfeld die Strecke abgelaufen und hat Respekt vor den engen Straßen und zum Dom hoch. „Ich möchte gerne unter 38 Minuten bleiben“, so die junge Läuferin. Am Ende schaffte sie die fünf Kilometer in 31 Minuten und elf Sekunden.

Carolin Schermuly nahm bereits zum dritten Mal teil. Bild-Zoom Foto: Heike Lachnit
Carolin Schermuly nahm bereits zum dritten Mal teil.

Carolin Schermuly aus Mengerskirchen lief bereits das dritte Mal beim Sommernachtslauf mit und konnte dieses Jahr bei den Frauen auf fünf Kilometern den Sieg für sich erringen. „Heute herrschte eine schwüle Atmosphäre, was es insgesamt ein wenig schwieriger machte“, so Schermuly nach dem Lauf. Aber sie kommt gerne nach Limburg, denn die Strecke sei einfach toll und sehr anspruchsvoll.

Patryk Dajewski aus Bad Homburg startete das erste Mal in Limburg. Er nahm bereits an verschiedenen Läufen teil. „Zum Dom hoch wird eine richtige Herausforderung“, so Dajewski vor dem Lauf. „Die Steigung zieht sich recht lange hin. Sowas bin ich noch nicht gelaufen.“ Wie allen anderen Läufern ist es ihm wichtig, dabei zu sein und eine gute Zeit zu laufen.

Stefan Ritter (Großzimmern) lobte die tolle Atmosphäre. Bild-Zoom Foto: Heike Lachnit
Stefan Ritter (Großzimmern) lobte die tolle Atmosphäre.

Stefan Ritter von HTI Großzimmern bei Darmstadt startet bereits zum zweiten Mal in einem Team beim Firmenlauf. Seine Firma habe gute Beziehungen zur Albert Weil AG, und als er 2016 mit Klaus Rohletter beisammen saß, wurde diese Idee eher aus einer guten Laune heraus geboren. „Ich bin kein regelmäßiger Läufer“, so Ritter, „aber es ist eine tolle Atmosphäre und macht im Team Spaß.“

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