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ANLIEGER I Große Zweifel

Ihr Ziel ist es, die Südumgehung zu verhindern, denn Monsterkreisel, Stadtautobahn, Zerstörung der Naherholungsgebiete Paradies und Eduard-Horn-Park lehnen sie ab.

Ihr Ziel ist es, die Südumgehung zu verhindern, denn Monsterkreisel, Stadtautobahn, Zerstörung der Naherholungsgebiete Paradies und Eduard-Horn-Park lehnen sie ab. Volkmar Wruck, Vorsitzender der "Bürger gegen die Südtangente/Alttrasse" kündigte nach der Entscheidung an, den Beschluss rechtlich und die ihm zugrundeliegenden Gutachten fachlich prüfen zu lassen. Wruck und sein Vorstandskollege Stefan Vogt sehen ganz erhebliche Schwächen in den fachlichen Aussagen zur Grundwasserproblematik sowie auch zum Lärmschutz.

Sie sind davon überzeugt, dass die weitere Planung zu einer ganz erheblichen Kostensteigerung führen wird – analog zur Variante 1, der Umfahrung von Blumenrod, deren Kosten explodiert sind, nachdem nähere Untersuchungen ergeben haben, dass es erhebliche Probleme mit dem hoch anstehenden Grundwasser gibt.

"Keine Überraschung", sagt Wruck über die Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Aber das sei aufgrund der Festlegungen im Vorfeld auch nicht verwunderlich gewesen.

"Ich glaube nicht, dass die Entscheidung ohne Berücksichtung der Zusammenhänge eine Zukunft haben wird", sagt Ralf Jung-König als Vorsitzender des Vereins "Keine Südumgehung Limburg". Vorrangiges Ziel war es, die Umfahrung von Blumenrod zu verhindern, doch die Alttrasse wird genauso abgelehnt. In der Diskussion in der Stadtverordnetenversammlung hat er vermisst, dass ein Zusammenhang mit der Ortsumgehung Holzheim und der Aartalumgehung hergestellt wurde. Ohne einen Anschluss sei eine Südumgehung von Limburg gar nicht denkbar.

Für den Verein gelte es abzuwarten, wie der Bund mit dem Beschluss umgeht. Er selbst hält das, was die Stadtverordnetenversammlung auf den Weg gebracht hat, für nicht zukunftsfähig. jl

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