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Großküche: Angehende Catering-Betriebswirte besichtigen die Küche des St.-Vincenz-Krankenhauses

Wer in einer Großküche Essen zubereitet, steht vor Herausforderungen. Erst recht, wenn es die Küche eines Krankenhauses ist. Das erfuhren die angehenden Catering-Betriebswirte in der Küche des St. Vincenz.
Die angehenden Betriebswirte erkundeten die Küche des Limburger St.-Vincenz-Krankenhauses. Die angehenden Betriebswirte erkundeten die Küche des Limburger St.-Vincenz-Krankenhauses.
Limburg. 

Zwei Jahre lang dauert der Weg bis zum Abschluss als staatlich geprüfter Betriebswirt oder staatlich geprüfte Betriebswirtin für Catering an der Fachschule für Wirtschaft der Limburger Adolf-Reichwein-Schule. Neben dem grundlegenden theoretischen Wissen rund um Betriebswirtschaft, Arbeitsorganisation, Personalwesen, Hygiene- und Qualitätsmanagement, Ernährungsempfehlungen, Planung von Aktionswochen und dem Kennenlernen von Techniken, Geräten und Speiseausgabensystemen steht auch der Praxisbezug im Mittelpunkt.

500 Mahlzeiten

Kürzlich nutzten die Studierenden der Oberstufe die Möglichkeit, sich die Arbeitsabläufe in der Küche des St.-Vincenz-Krankenhauses anzuschauen. Das Hauptaugenmerk lag bei computergestützter Speisenplangestaltung. Dies ist bei rund 500 Mittagsmahlzeiten eine echte Herausforderung. Denn jeder Patient sollte die auf seine Bedürfnisse angepasste Mahlzeit erhalten.

Auch der Weg von der Warenanlieferung bis hin zur Ausgabe wurde erkundet. Sven Held von der Küchenleitung zeigte den Weg der Lebensmittel auf. Der Wechsel von der „arbeitenden“ zur „managenden“ Position ließ die Studierenden mit einem anderen Blick durch die Einrichtung gehen.

Für die Studierenden steht als nächste Aufgabe die Projektarbeit an. Hierzu suchen sie sich Unternehmen und bearbeiten eine individuelle und selbstgewählte Aufgabenstellung. Im letzten Jahr entstanden so unter anderem eine Handreichung zur sicheren Abgabe von Lebensmitteln auf Volksfesten in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, das Konzept einer Snackbox als Verpflegungsangebot für Fernbusreisen, ein Konzept zur Kundenakquise und Kundenbindung gemeinsam mit der Firma Haka-Metallwerke, ein Konzept für ein Kulturzentrum am Greifenberg in Kooperation mit der Stadtverwaltung Limburg, die Erstellung eines Hygienekonzeptes für eine Grundschulküche in Dudenhofen, eine Erstellung, Berechnung und Interpretation von Kostengrößen für die Strauß-Wirtschaft in Limburg und ein Konzept für ein Fitnessrestaurant in Rennerod.

Im Sommer 2019 beginnt die nächste Ausbildungsrunde. Informationen dazu gibt es auf der Homepage der Adolf-Reichwein-Schule: www.ars-limburg.de sowie unter Telefon:  (0 64 31) 94 60 30.

(red)

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