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Tebartz-van Elst: Bischofs-Sekretariat geschlossen, Zukunft des Fahrers ungewiss

Der emeritierte Bischof wohnt nach wie vor in seiner Residenz am Domberg, sein Sekretariat im Diözesanen Zentrum St. Nikolaus ist aber jetzt geschlossen worden.
Der Amtssitz des Bischofs Alten Vikarie hatten Franz-Peter Tebartz-van Elst und seine Mitarbeiter ihre Büros.	Foto: hei Der Amtssitz des Bischofs Alten Vikarie hatten Franz-Peter Tebartz-van Elst und seine Mitarbeiter ihre Büros. Foto: hei
Limburg. 

 Eine Sekretärin hat der im März ausgeschiedene Franz-Peter Tebartz-van Elst allerdings noch. „Sie wird ihm stundenweise für Dienste, die im Interesse des Bistums sind, zur Verfügung gestellt“, sagte Bistumssprecher Stephan Schnelle gestern auf Anfrage dieser Zeitung.

Nach seinen Angaben bereitet sich Tebartz auf den Umzug vor. Der 54-Jährige suche eine Bleibe außerhalb der Diözese; bis dahin zahle er Miete.

Die Mitarbeiter des Bischofs haben zum 1. Mai neue Aufgaben im Bischöflichen Ordinariat (BO) übernommen – bis auf einen. Offen ist lediglich die Zukunft seines engsten Vertrauten. Mit dem bundesweit bekanntgewordenen Fahrer, der laut Medienberichten mehr verdienen soll als der Weihbischof (rund 7300 Euro im Monat), ist die Bistumsleitung laut Schnelle noch im Gespräch; derzeit befindet er sich im Urlaub.

Tebartz’ persönlicher Referent ist künftig in gleicher Funktion für den Apostolischen Administrator, Weihbischof Manfred Grothe, tätig, für den auch zwei der drei Sekretärinnen arbeiten werden. Die dritte geht ins Sekretariat von Andreas von Erdmann im Dezernat Schule und Bildung. Der zweite Referent unterstützt bis September die Projektleitung für die Pfarreiwerdungsprozesse. Danach wird er die Ausbildung zum Pastoralreferenten in der Diözese absolvieren.

Die beiden Dernbacher Schwestern, die mit dem Bischof auf dem Domberg eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft gebildet und seinen Haushalt versorgt haben, werden Limburg verlassen und neue Aufgaben in Niederlassungen des Ordens in Deutschland übernehmen.

(hei)
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