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Carnevalverein zieht eine positive Bilanz

In der Jahreshauptversammlung des Hundsänger Carnevalvereins waren durchweg zufriedene Mienen an der Tagesordnung.
Vorsitzender Helmut Hönig (Mitte) mit dem neuen Vorstand des Hundsänger Carnevalvereins.	Foto: Häring Vorsitzender Helmut Hönig (Mitte) mit dem neuen Vorstand des Hundsänger Carnevalvereins. Foto: Häring
Hundsangen. 

Der Vorstand des Carnevalverein (HCV) muss in Zukunft ohne die Mitarbeit von Wolfgang Gröschen und Heinz Duchscherer auskommen. Beide stellten ihre Ämter im Rahmen der Jahreshauptversammlung zur Verfügung. Sie ließen jedoch gleichzeitig verlauten, dass auf ihre Erfahrung und ihre Mitarbeit auch in Zukunft gezählt werden kann.

"Ich bin rundum zufrieden", resümierte zuvor der Vorsitzende des HCV, Helmut Hönig, im Rückblick auf die abgelaufene Saison. Und auch die Versammlung im Foyer der Ollmerschhalle schloss sich dieser Stellungnahme an. Denn das, was der Verein in der vergangenen närrischen Session auf die Beine stellte, konnte sich sehen und hören lassen.

So waren die Prinzenkürung und die drei Kappensitzungen alle ausverkauft. "Einziges Negative bei den Kappensitzungen war das Fehlen von Büttenreden." Dies würde für die nächste Saison angegangen, "und wir haben auch schon zwei Kandidaten im Auge". Der Fastnachtszug übertraf alle Erwartungen. Rund 25000 Zuschauer säumten den Straßenrand. Auch wurde der enorme Kraftaufwand beim Bau der neuen Zeughalle erwähnt, die ihre "Feuertaufe" für den Bau von acht Zugwagen hervorragend bestanden hat.

Überhaupt, es ging recht lustig zu auf der Jahreshauptversammlung, wie es sich für einen Carnevalverein auch gehört. So wurde Wolfgang Gröschen "überrumpelt", einen Bericht über den närrischen Umzug abzugeben. "Ich bin überhaupt nicht vorbereitet." Es war aber für ihn als Zugmarschall nicht schwer, ein Statement abzugeben. Sein Dank ging an das ganze Dorf, das sich "intensiv mit dem Zug beschäftigt hat und stark vertreten war". Auch die sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten trug zu diesem positiven Bild bei. "Es war ein Großereignis für den Verein und für Hundsangen."

Zu verbessern sei der Streckenverlauf, beim Zug sei es doch zu der ein oder anderen Lücke gekommen. Auch hier sind schon Gespräche im Gange. Ein großes Lob ging an Reinhard Guckes und Georg Höhn, die schon kurz nach dem Zugende für saubere Straßen im Dorf sorgten. "Eine super Kappensitzung, ein super Zug und eine super Darstellung des Vereins und des Dorfes." Ortsbürgermeister Alois Fein übernahm nach seinen Grußworten das Amt des Wahlleiters für die Vorstandswahlen.

Diese gingen dann einstimmig für die zu wählenden Kandidaten aus. Gewählt wurden Helmut Hönig (Erster Vorsitzender), Dominik Eichmann (Zweiter Vorsitzender), Frank Göbel (Sitzungspräsident), Manuel Malm (Schriftführer), Hans Peter Weidenfeller (Erster Kassierer), Daniel Krämer (Zweiter Kassierer), Rüdiger Ginko (Erster Zeugwart), Wendelin Hennrich (Zweiter Zeugwart) sowie die beiden Beisitzer Nadja Kremer und Martin Ehinger.

Ein besonderer Dank ging noch an die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder Wolfgang Gröschen, der 15 Jahre Zweiter Vorsitzender und 10 Jahre Sitzungspräsident war, und an Heinz Duchscherer, der 16 Jahre Beisitzer war. "Nach 25 Jahren ist irgendwann mal Schluss", so Gröschen. Sie wollten beide einmütig Jüngeren Platz machen, seien aber "weiterhin zu jeder Schandtat für den Verein bereit". kdh

(Klaus-Dieter Häring)
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