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Das Bistum hat fünf neue Priester

Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst weihte am Pfingstsonntag die Diakone Robin Baier (32), Tobias Blechschmidt (27), Manfred Döbbeler (62), Jan Gerrit Engelmann (27) und Steffen Henrich (28) zu Priestern.
Sie empfangen im Dom ihre Priesterweihe (v.l.): Manfred Döbbeler, Jan Gerrit Engelmann, Steffen Henrich, Tobias Blechschmidt und Robin Baier.	Foto: Bistum Limburg Sie empfangen im Dom ihre Priesterweihe (v.l.): Manfred Döbbeler, Jan Gerrit Engelmann, Steffen Henrich, Tobias Blechschmidt und Robin Baier. Foto: Bistum Limburg
Limburg. 

Vor einer großen Festgemeinde im vollen Limburger Dom legte der Bischof von Limburg den neuen Kaplänen die Hände auf, sprach das Weihegebet, salbte ihre Hände und überreichte ihnen Brot und Wein als Zeichen ihrer priesterlichen Sendung. Als Weihespruch wählten die fünf Neupriester ein Zitat von Papst Benedikt XVI.: „Wer nicht Gott gibt, gibt zu wenig“.

In der Predigt griff Bischof Tebartz-van Elst ein Bild aus dem Petersdom in Rom auf, das für ihn das Prisma priesterlicher Berufung und Sendung ist. Ein Mosaik im großem Vorraum der Basilika direkt über dem mittleren Portal zeigt die ausgestreckte Hand des Herrn, der Petrus rettet als er beim Gang über das Wasser das Vertrauen verliert.

„Es ist eine Dynamik, die mehr bewirkt, als man sehen kann“, sagte der Bischof in seiner Predigt. Sie ergreife das Herz und wer von Jesus ergriffen sei, wolle auch seine Gegenwart begreifen. Die ausgestreckte Hand Jesu, werde zur Identifikation mit dem Auferstandenen.

Für den Bischof gehört es auch zum priesterlichen Dienst den Herzschlag des Evangeliums im Leben der Kirche und der Welt nachzuspüren. Täglich neu gehe es darum, treu die „Hand aufs Herz“ für Christus zu legen und auf Tuchfühlung mit ihm zu gehen. „Gott kann nur geben, wer mit ihm fühlt und spricht, wer betet. Und wer nicht die Nöte anfasst, um sie aufzuheben, gibt zu wenig. Dieser innere Zusammenhang von Herz und Hand ist der Nerv des priesterlichen Dienstes“, so Tebartz-van Elst. Der Priester müsse immer wieder neu, die Hand der Liebe ausstrecken, denn nur ausgestreckte Hände könnten erschaffen und erhöhen, vermitteln und verbinden.

 

Die fünf Neupriester

 

Robin Baier wurde 1980 in Wiesbaden geboren und stammt aus der Pfarrei St. Bonifatius in Wiesbaden. Als Kaplan wird er künftig im Pastoralen Raum Meudt/Nentershausen wirken. Wohnen wird er im Pfarrhaus in Ruppach-Goldhausen.

Tobias Blechschmidt wurde 1986 in Frankfurt-Höchst geboren. Nach dem Abitur studierte er Philosophie und Theologie in Sankt Georgen. Sein Freisemester verbrachte er in Freiburg und sein Diakonat in der Pfarrei St. Anna in Herschbach. Als Kaplan wird er im Pastoralen Raum Montabaur wirken.

Manfred Döbbeler, Jahrgang 1950, stammt aus dem Sauerland. Er arbeitete viele Jahre in der Erwachsenenbildung und fing 1990 bei der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“ in Königstein an. Als Diakon wirkte er im Pastoralen Raum Usinger Land-Schmitten. Als priesterlicher Mitarbeiter wird er im Pastoralen Raum Mittelrhein arbeiten.

Jan Gerrit Engelmann wurde 1985 in Wiesbaden-Dotzheim geboren. Seine Heimatpfarrei ist St. Aegidius in Mittelheim. Sein Diakonat verbrachte er im Pastoralen Raum Königstein-Kronberg-Schloßborn. Als Kaplan wird er im Pastoralen Raum Hofheim-Kriftel wirken. Steffen Henrich wurde 1985 in Frankfurt geboren. Sein Diakonat absolvierte er in der Pfarrei St. Bonifatius in Wiesbaden. Als Kaplan wird er im Pastoralen Raum Königstein-Kronberg-Schloßborn wirken. nnp

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