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Reporterin auf Tour: Das bewegt Kirberg: Schmale Bürgersteige und Geschwindigkeitsbegrenzung

In Hünfelden lässt es sich gut leben. Trotzdem gibt es Kritik, so an der nach Ansicht vieler Bürger viel zu hohen Fahrgeschwindigkeit in der Burgstraße. Auch über die neue NNP wurde im Freiluftbüro unserer Reporterin Heike Lachnit diskutiert.
In Kirberg diskutierten die Bürger sehr intensiv über die neue Struktur der NNP. Foto: Heike Lachnit In Kirberg diskutierten die Bürger sehr intensiv über die neue Struktur der NNP.
Kirberg. 

Ich habe mein Freiluftbüro noch nicht richtig aufgebaut, da kamen Bürger aus verschiedenen Richtungen an meinen Tisch. Jochen Möbus hatte die aktuelle Ausgabe der NNP dabei, breitete sie auf meinem Tisch aus, und gemeinsam schauten sich alle Anwesenden „das Durcheinander“ an. „Für mich war die Zeitung die Entspannung am Abend, aber mit der neuen Struktur macht es keinen Spaß mehr“, so Möbus, der im Ortsteil Heringen wohnt. Auch Wilfried Zohner kam an meinen Tisch, um sich über die neue Struktur zu beschweren. Das Regionale sei zerzettelt.

Neben der Kritik an der NNP berichteten Peter Makamul und Ursula Westenberger von einer Unterschriftensammlung in Kirberg. Die Burgstraße sei eine sehr unübersichtliche Straße durch 90-Grad-Kurven, und sie möchten gerne, dass in dieser Straße sowie der angrenzenden Wassergasse und Luisenstraße nur noch Tempo 30 gefahren wird. Zudem sei die Beschilderung für Einbahnstraße und den Lkw-Verkehr ungünstig angebracht, sodass Autofahrer häufig verkehrt in die Straßen hineinführen. Peter Makamul erwähnte, dass die Bürgersteige im alten Ortskern zu schmal und die Wege für ältere Menschen sehr gefährlich seien. Karl-Heinz Wunsch, der sich viele Jahre kommunalpolitisch betätigte, wünscht sich eine Entschärfung der Burgstraße. Durch die Unfälle auf der A 3 habe der Verkehr in letzter Zeit in Kirberg zugenommen.

Neben all der Kritik lobten alle Hünfelden. „Wir leben im gelobten Land“, so ein Bürger. Es gebe eine gute Infrastruktur, gute Luft, Limburg und der ICE-Bahnhof liegen direkt vor der Haustür, und auch die Anbindung an das Rhein-Main-Gebiet ist sehr gut. Bis auf das Wochenende gebe es eine sehr gute Busverbindung. In Hünfelden könnte die Ruhe auf dem Land genossen werden und innerhalb kürzester Zeit der Trubel in der Stadt. Karl-Heinz Wunsch erwähnte die positive Arbeit des Bauhofes, die gute Wirtschaft mit dem Wald und das aktive Vereinsleben.

Am heutigen Donnerstag finden Sie unsere Livereporterin Heike Lachnit in Niederselters beim Rathaus. Von 16 bis 18 Uhr können Sie ihr sagen, was Sie bewegt und worüber die NNP berichten sollte.

(lh)
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