E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 17°C

Der Eisenbach wird renaturiert

. Die Renaturierung des Mündungsbereichs des Eisenbachs in den Emsbach hat die Gemeinde Selters jetzt im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinien angepackt. Das Land Hessen hat die 22 000 Euro kostende Maßnahme über das als obere Naturschutzbehörde zuständige Regierungspräsidium Gießen aus Natura 2000-Mitteln vollständig finanziert.
Im Bereich der B 8 wurde für die lineare Durchgängigkeit des Eisenbachs gesorgt, was Helmut Vormann, Frank Zell, Felix Gattinger (Gemeindebauamt) und Benjamin Zabel (v. li.) freute.	Foto: Klöppel Im Bereich der B 8 wurde für die lineare Durchgängigkeit des Eisenbachs gesorgt, was Helmut Vormann, Frank Zell, Felix Gattinger (Gemeindebauamt) und Benjamin Zabel (v. li.) freute. Foto: Klöppel
Selters-Eisenbach. 

. Die Renaturierung des Mündungsbereichs des Eisenbachs in den Emsbach hat die Gemeinde Selters jetzt im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinien angepackt. Das Land Hessen hat die 22 000 Euro kostende Maßnahme über das als obere Naturschutzbehörde zuständige Regierungspräsidium Gießen aus Natura 2000-Mitteln vollständig finanziert.

Möglich wurde dies, weil, wie Frank Zell, zuständiger Fachmann beim heimischen Landkreis, betonte, der Eisenbach FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat) sei und hier schützenswerte Fischarten wie die Groppe und das Bachneunauge in größeren Beständen vorkämen. Wegen einer Stufe hätten die Fische und andere Kleinstlebewesen bisher den Bach nicht hochziehen können, erläuterte Benjamin Zabel, Bauamtsleiter der Gemeinde Selters. Die Gemeinde habe zum Glück sowieso schon fertige Pläne in der Schublade gehabt, als Zells Hinweis gekommen sei, dass es für die Maßnahme diesen hohen Landeszuschuss geben könne.

Zell berichtete, dass die Gemeinde den Zuschuss so prompt erhalten habe, da die nötigen Vorplanungen bereits vorhanden gewesen seien. Auf einer Länge von 150 Metern wurde für die lineare Durchgängigkeit des Bachs gesorgt. Dies geschah durch die Herstellung von Sohlgleiten und einer Niedrigwasserrinne im B-8-Durchlass. Bauausführende Firma war der Helmut Vormann Forst- und Baggerbetrieb aus Niederselters. Benjamin Zabel dankte auch Frank Zell dafür, dass alles so schnell gegangen sei. Bereits Anfangs November habe der Förderbescheid der Gemeinde vorgelegen.rok

(Robin Klöppel)
Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen