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LED-Leuchten: Die Straßenlaternen werden auf moderne LED-Technik umgestellt

Von Sparsamer, heller und langlebiger: Aus Sicht der Gemeinde Beselich haben LED-Leuchten in den heimischen Straßenlaternen nur Vorteile. Mit der Umrüstung der Lampen ist jetzt begonnen worden.
Elektromonteur Ralf Schreiner bei der Installation einer neuen LED-Leuchte. Von der Straße aus beobachten ihn Bauamtsleiter Andreas Ott, Bürgermeister Michael Franz und Uwe Steinebach von der Syna (von links). Elektromonteur Ralf Schreiner bei der Installation einer neuen LED-Leuchte. Von der Straße aus beobachten ihn Bauamtsleiter Andreas Ott, Bürgermeister Michael Franz und Uwe Steinebach von der Syna (von links).
Beselich. 

Die Zeit der orangefarbenen Natrium-Dampflampen auf Beselicher Straßen geht zu Ende: Vor einigen Wochen schon hat die Gemeinde die Syna beauftragt, die Straßenlaternen auf moderne LED-Technik umzurüsten. Bis Ende Oktober sollen mehr als 400 neue Leuchten installiert worden sein, erklärte Bürgermeister Michael Franz (parteilos). Das sind rund ein Drittel aller Beselicher Straßenlaternen. Die Gesamtinvestition beträgt 166 000 Euro, gefördert wird die Umrüstung aus einem Investitionsprogramm des Bundes mit 150 000 Euro, also zu rund 90 Prozent.

Erneuert wird die Beleuchtung in allen vier Ortsteilen, wobei die Modernisierungsquote schwanken kann. Zunächst werden nur die alten Lampen ausgetauscht, so Bauamtsleiter Andreas Ott. Die übrigen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Die Umstellung auf LED nützt nicht nur der Umwelt, sondern auch den Gemeindefinanzen, wie Bürgermeister Franz erklärte. Die neuen Lampen verbrauchen rund 73 Prozent weniger Strom, so dass die Gemeinde 66 000 Kilowattstunden einspart. Dies entspricht einer Summe von 13 000 Euro – pro Jahr. Nachhaltigkeit und ressourcenschonend, nannte Franz als die entscheidenden Stichworte. „Der öffentliche Bereich sollte hier vorangehen“, sagte er.

Langlebiger

Die LED-Lampen seien auch wesentlich langlebiger als die bisherigen Natriumdampflampen, betonte Syna-Kommunalbetreuer Uwe Steinebach. Bei rund 4000 Betriebsstunden pro Jahr sollen die Leuchten bis zu 24 Jahre halten. Bisher war alle vier Jahre ein Wechsel fällig. Wie hoch der Wartungsaufwand sein wird, müsse aber noch abgewartet werden. Zunächst werde man am vierjährigen Inspektionsturnus mit Prüfung der Elektrik und einer Säuberung des Leuchtkörpers festhalten, sagte Steinebach.

Keine Dunkelzonen

Ein weiterer Vorteil der neuen Technik ist die präzisere Ausleuchtung der Verkehrsstraßen; die Streuverluste seien gering, so Uwe Steinebach. Auch sei es nicht mehr notwendig, jede zweite Lampe nachts abzuschalten, weil sich LED-Lampen dimmen lassen. „Das vermeidet zukünftig Dunkelzonen“, erläuterte Steinebach. Eine gut ausgeleuchtete Straße vermittle den Bürgern auf dem abendlichen Nachhauseweg ein Gefühl von Sicherheit; klare Sichtverhältnisse in der Nacht würden außerdem das Unfallrisiko senken. LED-Leuchten erfüllten diesen Zweck besser als herkömmliche Leuchtmittel.

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