E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 17°C

Endlich raus aus den Containern

Der erste Bauabschnitt zur Erweiterung und Sanierung der Freiherr-vom-Stein-Realschule Plus ist abgeschlossen. Rund fünf Millionen Euro der für das gesamte Projekt veranschlagten 6,2 Millionen Euro wurden hier investiert.
Kunst am Bau: Über den neu gestalteten Schulhof mit der Plastik eines "Drachenseglers" freuen sich der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Andree Stein, Schulleiter Helmut Mose und einige seiner Schüler. Bilder > Kunst am Bau: Über den neu gestalteten Schulhof mit der Plastik eines "Drachenseglers" freuen sich der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Andree Stein, Schulleiter Helmut Mose und einige seiner Schüler.
Nentershausen. 

"Für die Schüler hat sich die Situation erheblich verbessert", stellte Helmut Mose, Leiter der Freiherr-vom-Stein-Realschule Plus, bei der Eröffnung des ersten Bauabschnitts fest. Während im letzten Schuljahr noch elf der insgesamt 21 Klassen in Containern untergebracht waren, müssen jetzt nur noch vier Klassen in die provisorischen Räume ausweichen. Der Schulalltag mit rund 460 Kindern und Jugendlichen sei somit "deutlich entspannter" geworden, auch wenn die bevorstehende zweite Bauphase mindestens bis zum Sommer 2013 für Unruhe sorgen wird, räumte er ein.

Nötig geworden waren die 6,2 Millionen teuren Baumaßnahmen, von denen rund drei Millionen Euro das Land und etwa 490 000 Euro der Westerwaldkreis tragen, wegen der kontinuierlich steigenden Schülerzahlen, die sich auch durch die Erweiterung zur "Realschule Plus" ergeben haben. Allerdings "hatten wir hier von jeher Raumnot", konstatierte der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Andree Stein, und erinnerte daran, dass die Freiherr-vom-Stein-Schule ursprünglich eine Grundschule war. Zudem müssten die Schulgebäude nicht nur erweitert werden. Vielmehr seien auch Sanierungsarbeiten, Maßnahmen für den Brandschutz sowie die Umsetzung eines neuen energetischen Konzepts notwendig. Außerdem sollen auch die Außenanlagen und Schulhöfe neu gestaltet werden

Im ersten Bauabschnitt entstanden neun barrierefrei erreichbare Klassenzimmer, vier naturwissenschaftliche Fach- und zwei Computerräume mit jeweils 30 Bildschirmarbeitsplätzen sowie Mehrzweckräume für den Ganztagsschulbetrieb. Sämtliche Klassenräume seien hochmodern ausgestattet, berichtete Guido Göbel, Fachbereichsleiter für Schulen, Kultur, Jugend und Soziales in der Verbandsgemeinde Montabaur. So gebe es in diesen Zimmern beispielsweise nicht mehr konventionelle Tafeln, sondern "Whiteboards", die sowohl mit speziellen Filzstiften beschriftet werden, als auch digital für interaktive Unterrichtsformen genutzt werden können.

Zweite Bauphase

In der jetzt laufenden, zweiten Bauphase, die bis zu den Sommerferien 2013 abgeschlossen sein soll, werden zwei weitere bereits vorhandene Gebäude entkernt und neu ausgebaut. Lehrerzimmer, die Büros der Schulleitung sowie Verwaltungs- und Besprechungsräume sollen hier ebenso untergebracht werden wie der Arbeitsplatz für die Schulsozialarbeit. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich nach Angaben der Verbandsgemeinde auf eine Million Euro.abv

(Anken Bohnhorst-Vollmer)
Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen