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Politik: FDP-Kandidat Klaus Valeske soll Landrat werden

Von Die FDP schickt erneut Dr. Klaus Valeske ins Rennen um das Landrats-Amt. Der 55-jährige Arzt – tätig am Kinderherzzentrum Gießen – möchte am 28. Oktober aber deutlich mehr als die 8,2 Prozent vom letzten Mal holen. „Ich will die Wahl gewinnen“, sagt der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion selbstbewusst.
Klaus Valeske freute sich über das eindeutige Votum. Klaus Valeske freute sich über das eindeutige Votum.
Limburg-Weilburg. 

Die Landrats-Kandidatenkür der Kreis-FDP am Dienstagabend in der Hadamarer Stadthalle war eine klare Sache. Auch wenn der Kreisvorstand sich laut der Vorsitzenden Marion Schardt-Sauer lange Gedanken über den richtigen Kandidaten gemacht hat, fiel die Wahl am Ende erneut auf den vom letzten Mal. Ohne Diskussionen und Gegenkandidaten trugen die Mitglieder bei der Nominierungsversammlung am Dienstagabend im der Hadamarer Stadthalle Dr. Klaus Valeske mit. Er erhielt in geheimer Wahl alle 17 Stimmen der anwesenden Mitglieder.

„Wir sind eine eigenständige Kraft der Mitte mit eigenem inhaltlichen und personellen Angebot“, betonte die Kreisvorsitzende Marion Schardt-Sauer. CDU und FDP wollten im Kreis ein „Weiter so!“, die FDP wolle Veränderungen. Schardt-Sauer berichtete stolz, dass die aktive Arbeit der Kreis-FDP die letzten Jahre Früchte getragen habe. Die Zahl der Kreistagsmitglieder habe bei der letzten Kommunalwahl von zwei auf vier verdoppelt werden können, so dass die Liberalen nun Fraktionsstatus hätten.

Mitgliederzahlen steigen

Zudem sei die Mitgliederzahl im Kreis von 100 auf 130 gesteigert worden. „Wir sind hier nicht die größte Partei, aber die fleißigste und effektivste“, denkt die FDP-Kreistagsvorsitzende.

Valeske sagte: „Jemand als Landrat, der nicht zur großen Koalition gehört, die auf Kreisebene seit Jahren alles bestimmt, würde der Region gut tun“. Der Familienvater mit zwei erwachsenen Kindern aus Linter ist überzeugt, inhaltlich eine klare Alternative zu den Kandidaten von CDU und SPD zu sein. Valeske will die bestehenden Zustände im Kreis, dass CDU und SPD alles zusammen alleine bestimmten, Ideen und Initiativen anderer Fraktionen mit der großen Mehrheit im Rücken nicht ernstgenommen würden, abstellen. Valeske hat keine Angst im Wahlkampf vor der anscheinend übermächtigen großen Koalition, der es seiner Einschätzung nach vor allem um den eigenen Machterhalt gehe.

Als Arzt ist es dem 55-Jährigen ein besonders großes Anliegen, dass die ärztliche Versorgung und Pflege auf dem Land erhalten bleibt, möglichst noch besser wird. Um das zu erreichen, müssten die Akteure im Gesundheitsnetz künftig stärker kooperieren. Für die Lebensqualität in der Region sei das mitentscheidend, denn durch den demografischen Wandel unserer Gesellschaft mit mehr älteren Menschen werde die Zahl der Bürger weiter steigen, die auf eine gute Ärzteversorgung und Pflege angewiesen seien. Ein weiteres wichtiges Thema ist für Liberale laut Valeske immer die Bildung. Schon Grundschulen in der Region sollen ihr eigenes Profil stärken und Eltern dann die freie Wahl bekommen.

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