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Immer mehr laufen für Leberecht

Beim 5. Weton-Benefizlauf ist es am Samstagnachmittag zu einem neuen Teilnehmerrekord gekommen. Durch die Nachmelder wurde die 400er-Grenze mit 402 Startern übertroffen. Damit dürften wieder mehrere tausend Euro für die Leberecht-Stiftung dieser Zeitung und damit für Kinder in Not zusammengekommen sein.
Beim Start des Hauptlaufs waren alle Läufer hochkonzentriert. Mehr als 400 Läufer machten mit beim Weton-Benefizlauf.	Fotos: Klöppel (5) Bilder > Beim Start des Hauptlaufs waren alle Läufer hochkonzentriert. Mehr als 400 Läufer machten mit beim Weton-Benefizlauf. Fotos: Klöppel (5)
Limburg-Staffel. 

Mit einer Starterzahl von mehr als 400 gehöre die Benefiz-Veranstaltung für die Leberecht-Stiftung schon zu den allergrößten Volksläufen in der Region, merkte Leichtathletikkreis-Vorsitzender Martin Rumpf als Schirmherr am Ende zufrieden an.

Er selbst hat zu dem Erfolg am Samstag auch einiges beigetragen. Denn allein von seinem Heimatverein LSG Goldener Grund waren 31 Personen am Start. Sein Schützling Sabine Rumpf, frühere Junioren-Europameisterin und deutsche Meisterin im Diskus, ließ es als kein Freund langer Läufe langsam angehen, aber entscheidend war nur, dass sie einmal mehr dabei war.

Lob für Lindgren-Schule

Ebenfalls eine ungewohnte lange Distanz war der Lauf über fünf Kilometer für die Zwillinge Lea und Kyra Seyffert, deutsche Nachwuchs-Vizemeisterinnen im Sprint der LSG, aber auch sie bissen sich durch. Das schaffte trotz Verletzung ebenso Andrea Schneider von der LG Dornburg; die bisherige Seriensiegerin der Damen konnte aber diesmal nicht auf Platz eins ins Ziel kommen. Da der Weton-Benefizlauf aber kein Meisterschaftsrennen ist, sondern es um die Unterstützung eines guten Zwecks geht, war dies nicht weiter tragisch. Der LG Dornburg ist ebenfalls großer Dank zu sagen, die gleich 30 Starter mitgebracht hatte.

Ein besonderes Lob geht erneut an die Schüler und die Betreuer der Limburger Astrid-Lindgren-Schule, die ihre bisherige Förderung durch die Leberecht-Stiftung zu schätzen wussten und gleich mit 46 Personen mitliefen, der größten Gruppe an diesem Tag.

Alle Gruppen namentlich zu nennen, würde den Platz sprengen, doch die Organisatoren von der Firma Weton Massivhaus und Baustoffe um Geschäftsführer Hartmut Büttner sowie Prokurist Heinz Josef Roth wussten ihre Teilnahme ebenso wie die der vielen Einzelläufer zu schätzen. Mit starken 21 Läufern zeigte sich der Tischtennis-Club Staffel, mit 20 das Team der Limburger Kreissparkasse.

Tolle Organisation

Martin Rumpf konnte von den Leichtathleten auch einige Sportler der Turnvereine Niederselters und Elz, des TuS Lindenholzhausen sowie der Lauftreffs Dehrn und Hadamar ausmachen. Marius Rosbach, Elzer Kadermitglied Diskus des deutschen Leichtathletik-Verbands, konnte wegen einer Verletzung nicht laufen, ehrte die Veranstaltung aber zumindest durch seine Anwesenheit. Gleiches tat der Präsident des Deutschen Tischtennis-Verbands, Thomas Weikert. Er berichtete, dass er schon länger mal vorgehabt habe, diese gute Sache persönlich zu unterstützen.

Ex-Boxweltmeister René Weller machte in Staffel auf dem Heimweg von der Beerdigung seines Sportkameraden Peter Hussing in Staffel einen Zwischenstopp. Da Weller in Pforzheim noch aktuelle Olympiateilnehmer aus London trainiert, hat der 58-Jährige kein Gramm Fett auf den Rippen und stand die fünf Kilometer locker durch. Genauso wie Stiftungsvertreter Patrick Strerath und der Elzer Bürgermeister Horst Kaiser, beide Dauergäste der Veranstaltung.

Auf der neuen Strecke Richtung Elz waren auch Weton-Geschäftsführer Hartmut Büttner und viele seiner Mitarbeiter unterwegs. Toll war, dass neben den stärksten Langstreckenläufern der Region sogar Bürger dabei waren, die kaum oder gar nicht laufen, aber dennoch für den guten Zweck alles gaben.

Über die Distanz von zehn Kilometern schaffte Dominic Voss in 41:20 Minuten die deutlich beste Zeit, dahinter kam Thomas Klinker in 42:55 Minuten knapp vor Mike Metz in 42:57 ins Ziel. Dieselbe Zeit erreichte die beste Frau, Tina Richard.

Über fünf Kilometer lief Nicolai Junkert in 17:57 Minuten Bestzeit, vor Christian Papsch (18:27) und Nievo Bisch (18:58). Anna Kurz als schnellste Frau überquerte nach 21:30 Minuten die Ziellinie. Ewald Türk war mit 68 Jahren der älteste Starter. Im Kinderlauf der Sechs- bis Zehnjährigen setzte sich Max Mertens (4:22 Minuten) vor Jannis Reinhard (4:33) und Leonhard Kunz (4:38) durch. Beim Kinderlauf (elf bis 15 Jahre) holten sich die Pokale Mike Nowak (3:56), Simeon Schneider (3:57) und Michelle Wagner (4:10).

Danke zu sagen, gilt es außerdem den Weton-Mitarbeitern Marco Eufinger, Beate Dewenski und Andreas Horn für die tolle Organisation, der Moderatorin Sarah Demontreal und dem Hundetreff Staffel, der mit Trickdog-Vorführungen den Nachmittag bereicherte. Schön war auch, dass von Jahr zu Jahr immer mehr Zuschauer die Strecke säumen.

Unter den Aktiven und Gästen wurden am Ende noch 15 von Sponsoren gestiftete Preise verlost. Das Wellness-Wochenende gewann Patrick Aulenau, die Ice-Age-Karten Petra Raab. Über weitere Hauptpreise durften sich Mike Nowak und Patrick Strerath (jeweils Kartbahn-Gutscheine) und Jochen Reinhardt sowie Dirk Ohde (beide Paintball-Gutscheine) freuen. rok

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