Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Keine dritte Zufahrt zur WERKStadt

Das Einkaufs- und Geschäftszentrum WERKStadt bekommt keine dritte Zufahrt. Von der Weiersteinstraße aus sollte diese Zufahrt über einen Parkplatz der Kreishandwerkerschaft auf das WERKStadt-Gelände geschaffen werden.
Der Parkplatz der Kreishandwerkerschaft mit der WERKStadt im Hintergrund.	Foto: jub Der Parkplatz der Kreishandwerkerschaft mit der WERKStadt im Hintergrund. Foto: jub
Limburg. 

Die Entscheidung über eine dritte WERKStadt-Zufahrt lag in den Händen der Mitglieder der Kreishandwerkerschaft. In einer nicht-öffentlichen Sitzung am Dienstagabend gab es ein einstimmiges Nein zu diesem Plan. Das teilte gestern auf Anfrage der NNP der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Stefan Laßmann, mit.

Seit vier Jahren verfügt die Kreishandwerkerschaft (KH) über diesen Parkplatz mit insgesamt 23 Stellflächen gegenüber des KH-Gebäudes. "Wir waren damals heilfroh, dass wir den Parkplatz bekommen haben", sagte Laßmann. Durch eine dritte Zufahrt an dieser Stelle würden nach Laßmanns Angaben zwölf Parkplätze wegfallen. "Dieser Nachteil wäre für uns zu groß gewesen", sagte er. Auf den verbliebenen Stellflächen hätten dann nur noch die Mitarbeiter der KH und die fünf privaten Mieter parken können. Für Gäste, vor allem für die ehrenamtlichen Obermeister, hätte es dort keine Parkmöglichkeit mehr gegeben. Deshalb sei es auch zu dem Nein gekommen.

Ausgleich angeboten

WERKStadt-Investor Marcel Kremer reagierte zurückhaltend auf die Entscheidung der Kreishandwerker. Er habe alles in seiner Macht stehende getan, die Mitglieder der KH zu überzeugen, sagte er gestern der NNP. Er habe zum Beispiel angeboten, dass es für die zwölf wegfallenden Parkplätze einen Ausgleich gebe: So sollten zwölf Parkplätze auf dem WERKStadt-Gelände für die KH reserviert werden.

"Das war keine gute Lösung für uns", sagte Laßmann. Der Parkplatz der KH habe zum Beispiel den großen Vorteil, mit einem Tor abgeschlossen zu sein. Außerdem gebe es keine gesicherte Erkenntnis, ob eine dritte Zufahrt tatsächlich die Diezer Straße und den Kreisel am Bahnhof vom Kundenverkehr entlaste.

Auf Initiative des Stadtverordneten Werner Laux (FWG) hatte die Stadt Limburg zusammen mit dem WERKStadt-Investor versucht, die Mitglieder der Kreishandwerkerschaft zu überzeugen, die linke Hälfte des Parkplatzes für eine weitere, dritte direkte Zufahrt zum WERKStadt-Gelände zur Verfügung zu stellen.

Nachdem klar war, dass der Parkplatz auf keinen Fall verkauft werden sollte, war im Gespräch gewesen, die linke Hälfte des Parkplatzes für eine längere Zeit für eine Zufahrtsrampe zur Verfügung zu stellen. Damit sollten die beiden anderen Zufahrten zur WERKStadt vom Verkehr entlastet werden. Eine Zunahme des Kundenverkehrs ist schon deshalb zu erwarten, weil die WERKStadt größer werden soll mit mehr Geschäften und Restaurants. dick

Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse