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Lahn bleibt Bundeswasserstraße

. Viel Lärm um Nichts? Nach Angaben des CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch steht der seit Wochen viel diskutierte Status der Lahn als Bundeswasserstraße überhaupt nicht zur Debatte.
Limburg. 

. Viel Lärm um Nichts? Nach Angaben des CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch steht der seit Wochen viel diskutierte Status der Lahn als Bundeswasserstraße überhaupt nicht zur Debatte. "Hierzu müsste eine Entwidmung vorgenommen werden, was nur möglich wäre, wenn jemand dem Bund die Lahn abkauft. Und das allein ist schon eine irrsinnige Vorstellung", sagte der Politiker gestern. Die Lahn werde definitiv Bundeswasserstraße bleiben.

Willsch, Obmann für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss, wundert sich, dass lieber wild spekuliert wird, als ihn selbst auf das Thema anzusprechen. So seien beispielsweise die Erklärungen der SPD in Weilburg "dummes Zeug und verantwortungslos".

Auf muskelbetriebenen Wassersport habe das Konzept des BMVBS überhaupt keinen Einfluss. "Es werden weder Wehre beseitigt, Schleusen gesprengt, noch der Weilburger Schifffahrtstunnel zugeschüttet", sagte Willsch. Als Eigentümer komme der Bund auch weiterhin für die Kosten von Instandsetzungsmaßnahmen auf.

Der Tourismusaspekt werde überhaupt nicht tangiert. Der Politiker wörtlich: "Die Lahn ist eines der wassertouristischen Aushängeschilder Deutschlands, die geben wir doch nicht aus der Hand und machen aus ihr einen reißenden kaukasischen Gebirgsfluss, auch wenn dies bestens in das gezeichnete Bild der SPD passen würde."

Vielmehr würden nun im Rahmen der Bundestagsinitiative "Infrastruktur und Marketing für den Wassertourismus in Deutschland verbessern" deutschlandweit touristisch interessante Wasserstraßen, zu denen auch die Lahn gehört, untersucht. Die Ergebnisse blieben abzuwarten, Spekulationen brächten überhaupt nichts.

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