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Sportanlage: Leichtathletikzentrum kommt

Die Sportanlage in Eschhofen wird zum Leichtathletikzentrum umgebaut. Losgehen soll es nach Angaben des CDU-Ortsverbands noch in diesem Jahr.
Noch gibt es an der Eschhöfer Sportanlage nur eine Aschebahn. Das soll sich ändern. Noch gibt es an der Eschhöfer Sportanlage nur eine Aschebahn. Das soll sich ändern.
Eschhofen. 

„Alle Limburger Leichtathleten können aufatmen“, sagt der Manuel Barfuss, Stadtverordneter und stellvertretender Vorsitzender der CDU Eschhofen. Im Stadtteil werde noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten für das Limburger Leichtathletikzentrum begonnen. Damit werde dafür gesorgt, dass auch die Kreisstadt zeitgemäße Wettkampfbedingungen in diesem Breitensport anbieten kann. Die Fertigstellung solle bis spätestens Sommer 2019 erfolgen. „Die Regionalmeisterschaften in Leichtathletik sollen schon im Herbst 2019 auf der neuen Anlage stattfinden.“

Richtige Größe

Das Thema Leichtathletikanlage beschäftige seit Jahren „nicht nur die hiesigen Sportler sondern auch die Limburger CDU“, erklärt Barfuss. Dass eine Kreisstadt angemessene Rahmenbedingungen für Wettkämpfe vorweisen sollte, „war dabei parteiintern unbestritten“. Doch wo sollte eine solche Anlage entstehen? „Ausschlaggebender Punkt für die Entscheidung für Eschhofen war ganz klar die exzellente Vereinsstruktur des fast 1200 Mitglieder starken Turnverein Eschhofen (TVE) mit seiner sehr erfolgreichen Leichtathletikabteilung. Hier ist Leidenschaft für diesen Sport beheimatet und eine pflegliche Behandlung der Anlage garantiert.“ Zudem biete die Sportanlage in Eschhofen aufgrund der Wettkampfgröße mit sechs 400-Meter-Rundlaufbahnen schon die passende Beschaffenheit, um im Grunde durch einen Belagwechsel von Asche auf Kunststoff schon die erforderlichen Maßgaben für Wettkampfanlagen zu erfüllen.

Der CDU-Antrag zu diesem Projekt fand schon in 2016, trotz mancherlei Widerstände, die mehrheitliche Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung. Der lange Zeitraum zwischen Beschluss und Startschuss für die Baumaßnahme ist laut Barfuss der komplexen Gemengelage der Eigentumsverhältnisse der aktuellen Sportanlage geschuldet. Eigentümer der Flächen sind der Sportverein VFL Eschhofen und die Stadt Limburg.

„Um dem TVE als Verein die Möglichkeit zu geben, auf Fremdeigentum diese Sportanlage zu errichten, war ein gebündeltes Vertragswerk vonnöten“, so Barfuss. Während der VFL dem Turnverein nun ein Nutzungsrecht für die eigenen Flächen übertragen hat, räumte der TVE dem VFL die gleichen Rechte auf dem vereinseigenen Ascheplatz ein, um dem VFL in naher Zukunft den Bau eines Kunstrasenplatzes zu ermöglichen. „Hier kann man in Eschhofen stolz sein auf ein gelungenes Gesamtkonzept, was für viele Jahrzehnte allen Limburger Sportlern die besten Rahmenbedingungen für die Ausübung von erfolgreichem Breitensport bietet“, erklärt der Stadtverordnete.

(red)

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