Mehr Kinder auf dem Hexenberg

Ein Vorschlag des Kindergartens Hexenberg soll die Probleme bei der Einrichtung von zwei weiteren Gruppen lösen und innerhalb der Stadt den kompletten Platzbedarf für die Zukunft decken. Der Stadtrat stimmte zu.
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Diez. 

Was war nicht alles in der Diskussion: Katasteramt, AWO-Seniorenresidenz, ein Mietobjekt nahe des Schlossbergs, Ausbau an der Hohe Straße, die Gemeinde Altendiez bot Hilfe an – auf der Suche nach Platz für Kleinkinder durchstöberten Rat und Verwaltung das Stadtgebiet mehrfach nach geeigneten Lösungen und bekamen die letztlich aus der Tagesstätte am Friedhofsweg präsentiert.

Mit relativ kleinem Aufwand können die vier bestehenden Gruppen um zwei zusätzliche ergänzt werden. Nötig wären ein kleiner Anbau und eine Umgestaltung im Innern, wo die bisherige Lagerfläche den erforderlichen Raum bieten würde. Ein weiterer Vorteil: Die vorhandene Küche entspräche den Anforderungen. Die Kosten von rund 200 000 Euro werden mit Zuschüssen von 180 000 Euro weitgehend aufgefangen. Den Vorschlag lieferte die Tagesstätte und das Konzept zur Umsetzung gleich dazu. Damit, so Stadtbürgermeister Gerhard Maxeiner über den Beschluss in nichtöffentlicher Sitzung, wäre der komplette Bedarf an Kindergartenplätzen für die Zukunft gedeckt.

In der Einrichtung, Trägerin ist die evangelische Kirchengemeinde, würden in zwei altersgemischten Gruppen ab August 2013 vor allem jene Jungen und Mädchen untergebracht, denen eine Betreuung garantiert werden soll – Kindern unter zwei Jahren. Dass sich gewisse Verschiebungen in der Zusammensetzung der bestehenden Gruppen ergeben, mochte Maxeiner gestern nicht ausschließen.

Nach dem Votum für die Tagesstätte Hexenberg stehen im Bereich der Kindergärten weitere Entscheidungen an. Die Tagesstätte an der Bert-Brecht-Straße, die derzeit in der Ganztagsbetreuung 55 Kinder mit Mittagessen versorgt, hatte eine neue Küche beantragt, musste sich aber gedulden, weil die Anlage ebenfalls für die beiden zusätzlichen Gruppen in Betracht kam. Insgesamt sieben Gruppen hätten in der Einrichtung weitere Umstrukturierungen erforderlich gemacht. Nun muss separat darüber verhandelt und entschieden werden, die vorhandene "Koch-Nische" in eine funktionstüchtige Küche zu verwandeln, damit Mahlzeiten jeden Tag frisch zubereitet werden können. hbw

(Burkhard Westerweg)
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