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Frau nach Prügelattacke weiter in Behandlung: "Opfer bleibt Opfer, für immer"

Frau nach Prügelattacke weiter in Behandlung – Keine Hilfen – Am Dienstag beginnt der Prozess
Eine Frau wird im vergangenen Sommer auf dem Limburger Bahnhofsvorplatz niedergeschlagen und verletzt. Medizinisch wird sie versorgt - menschlich fühlt sie sich allein gelassen. Sie sagt: "Das Opfer bleibt Opfer, für immer."Am Dienstag beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter.
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7 Kommentare zu diesem Artikel
  • 1
    Hatte die Mutter getroffen...
    von Miah , 04.04.2017 08:25

    Ich hatte vor Kurzem die Mutter der jungen Frau im Café in LM getroffen. Sie berichtete mir von ihrer Tochter. Skandalös, dass die Presse anfangs noch nicht einmal informiert wurde. Es kann auch nicht sein, dass ein Opfer darum kämpfen muss, Behandlung / Entschädigung zu bekommen. Dies sollte selbstverständlich sein. Warum half der "Weiße Ring" nicht? Es geht mir nicht um "die" bösen Asylbewerber oder so: Ich denke, der Mann war in Not und vielleicht hat ihn seine ausweglose Situation gedrängt, zu solch einer Tat, um nicht abgeschoben zu werden ? Dennoch sollte an erster Stelle der Blick auf das Opfer gerichtet werden. Immer wieder fällt mir auf, dass wir in Deutschland sehr Täter-orientiert sind - die Opfer sind "bloß" Opfer und fallen irgendwie oft hinten runter. Und: Im Jargon von Jugendlichen ist "Du Opfer" ein abfälliger Begriff. Warum dieser Umgang? Über Opfer wird zu wenig aufgeklärt - es gibt kaum eine Lobby, ein Gesicht. Ich bitte die Medien, an diesem Fall dran zu bleiben.

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  • 3
    Empathie ist womöglich nicht erlernbar
    von Samurai , 26.03.2017 11:19

    Die Gesellschaft ist scheinbar durch die brutalen IS Morde und Terroranschläge derart abgestumpft, dass sogar die Polizei nicht auf die Idee kommt die Frau unmittelbar ins Krankenhaus zu bringen! Das alleine schon ist skandalös. Wichtig ist, dass dieser Gewohnheitsschläger für einige Jahre hinter Gitter kommt damit zum Einen die Gesellschaft vor so einer unberechenbaren Person geschützt wird und zum Anderen damit er eine Strafe hat, mit der Chance auf Resozialisierung. Die bluttriefende Presse geifert nach immer neuen Revolvergeschichten, weil die abgestumpfte Leserschaft danach giert. Man geht sogar nach den heftigsten Terroranschlägen möglichst schnell wieder ins Tagesgeschehen über, um die Opfer, deren Lebensgeschichte und die katastrophalen Folgen dieser unverständlichen Aggressionen geniesen meist geringstes Interesse! Hier kann die Gesellschaft einen wertvollen Beitrag leisten und von der Presse höheres Niveau einfordern und generesll mehr Interesse für seine Mitmenschen zeigen.

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  • 5
    Was genau...
    von lizitas , 25.03.2017 19:12

    ...erhofft sich Frau K. denn nun? Als Tochter eines Opfers weiß ich, dass man ganz und gar nicht alleine gelassen wird. Aber wenn man selbst nicht mal weiß, was man eigentlich will, woher sollen es dann andere wissen? Man hat Frau K. ja offenbar von verschiedenen Seiten Hilfe angeboten aber sie scheint mit nichts zufrieden zu sein. Sie wirkt zudem eifersüchtig auf den Täter, weil er mehr Aufmerksamkeit erhält. Wäre sie also gerne berühmt? Was würde sie denn glücklich machen? Eine Zeitmaschine? Geld? Ein Wundermittel, das sie innerhalb von fünf Minuten von ihrem Leiden befreit? Es heißt "Opferhilfe" und nicht "Wunschkonzert".

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  • 6
    Tochter eines Opfers ist noch lange kein Opfer
    von akjm , 26.03.2017 22:01

    ansonsten könnte man nachvollziehen, dass ein Trauma nicht mit rationalem Handeln einhergeht, es sei denn man kommt von Übersee und gibt ein Trauma nur vor um Vorteile zu erlangen. Anders kann ich Aussagen wie "Eifersucht auf den Täter" oder "Wunschkonzert" nicht deuten. Derartige Aussagen sind nur dumm, passen aber gut in diese Zeit!

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  • 7
    Ein nicht aufgearbeiteter Skandal sondergleichen!
    von akjm , 25.03.2017 13:39

    Die Frau hat recht. Würde sich die Öffentlichkeit in gleicher Intensität einmal um die Opfer scheren wie um die Täter, sähe vieles anders aus in diesem Land. Aber solange es einem nicht selbst passiert, ist das Interesse schnell weg und die Gleichgültigkeit da. Auch die Medien tragen ihren Teil dazu bei, die lieber über die Täter und deren Hintergründe berichten. Das schlimme ist, je häufiger so etwas vorkommt, desto kleiner werden die schlagenden Wellen weil der Gewöhnungseffekt eintritt. In diesem konkreten Fall galt mein Interesse von Anfang an dem Opfer, denn die ersten Fakten zum Täter und dessen Herkunft bedurften keiner weiteren Erklärung. Dass die Beamten der Polizei abstumpfen bei diesen Verhältnissen, ist wenig überraschend. Was die Fotos angeht, so klingt es zunächst nach Routine, die durchaus gut und richtig gewesen sein kann zur Beweissicherung.

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