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Astrid-Lindgren-Schule: Eine Einrichtung zum Wohlfühlen: Räume zum Verlieben

Die Klasse 4 der Grundschule Dehrn besuchte die Astrid-Lindgren-Schule in Limburg und erlebte einen spannenden Vormittag.
Die ZING-Reporter aus Dehrn nahmen an der Musik- und Entspannungsgruppe der Astrid-Lindgren-Schule teil. Bilder > Die ZING-Reporter aus Dehrn nahmen an der Musik- und Entspannungsgruppe der Astrid-Lindgren-Schule teil.
Limburg. 

Der Klassenlehrer Herr Schneider empfing die 17 Nachwuchsreporter in einem Stuhlkreis. Nach und nach kamen die Schüler der Klasse, eine Mittelstufenklasse mit acht Schülern, und es gab eine Fragerunde: Wie gefällt es euch in eurer Schule? Sie ist sehr gemütlich, unsere Schule, und schön!

Wie lange ist der Unterricht? Von 8.15 Uhr bis 14.30 Uhr! Welche Fächer habt ihr? Sachunterricht, Mathematik, Deutsch, Musik, Kunst und auch Computerlehre. Wo kommt ihr her? Wir werden mit dem Bus zur Schule gebracht. Wir kommen aus verschiedenen Dörfern! Welches Fach mögt ihr am meisten? Mathematik und Deutsch

Wie viel Schüler sind hier? Circa 100. Wie lange bleibt ihr hier an der Schule? Wir können mit sechs Jahren hierher kommen und bis 18 bleiben oder noch vier Jahre verlängern.

Info: Das Stufenkonzept

Die Astrid-Lindgren-Schule ist in Stufen eingeteilt. Nach Beendigung der Kindergartenzeit beginnen die Kinder mit der Aufnahme- und Beobachtungsstufe, die ein Jahr lang dauert.

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Anschließend zeigte uns die Klasse die ganze Schule – wir sahen Schulräume zum Verlieben – die schönsten Räume, die wir bis jetzt gesehen haben in einer Schule – wow! Stellt euch vor: Das ist alles in einem Haus!

Airtramp und Turnhalle

Das ist so eine Art Hüpfburgraum – je nach Bedarf wird die Hüpfburg ganz schnell aufgeblasen.

Als wir die Turnhalle besichtigten, wurde gerade Krafttraining gemacht, und wir durften spontan daran teilnehmen. Außerdem gibt es einen Snoezelraum. Das ist ein Entspannungsraum mit einem riesengroßen Wasserbett. Es gibt auch eine kleine Discokugel, die schöne Formen an die Wand wirft. Eine Sitzecke mit Blubbersäulen, die ihre Farbe wechseln, gefiel uns sehr gut. Im Hintergrund lief leise Musik. Dieser Raum strahlte Ruhe und Geborgenheit aus.

Der Psychomotorikraum hat eine große Hängematte und ganz viele Turnmatten. Er ist trotzdem klein und gemütlich. In diesen Raum darf man nur ohne Schuhe. Hier wird auch viel Gymnastik gemacht. In der Schule gibt es auch für die circa 100 Schüler ein eigenes Schwimmbad.

Info: Eine besondere Schule

Die Astrid Lindgren Schule in Limburg ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und einer Abteilung körperliche und motorische Entwicklung.

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In einem anderen Raum, dem Musikraum, stehen ganz viele Instrumente – vor allem ein großes Schlagzeug – hier übt die Schülerband für Auftritte. Man kann hier Schwarzlichttheater aufführen.

Als alle besonderen Räume besichtigt waren, gab es in der Klasse ein gemeinsames Frühstück. Manche Kinder wurden gefüttert. Jeder hatte sein eigenes Frühstück dabei. Außergewöhnlich war, dass es in jeder Klasse eine eigene kleine Küche gibt zum Kochen von Tee, Kaffee und anderen Sachen!

Danach gingen wir alle zusammen auf den Pausenhof. Der ist einfach nur cool! Es gibt Schaukeln, süße kleine Häuschen, ein Ronja Räubertochter Klettergerüst und so weiter. Einen riesigen Trichter bestaunten wir mit drei Öffnungen, in den man Bälle werfen konnte. Sie haben sogar ein Baumtelefon, da sprichst du in einen Baumstamm rein und der, der an dem anderen Baumstamm ziemlich weit entfernt steht, hört das, was du sprichst und kann dir antworten.

Und es gibt eine tolle Notrutsche vom ersten Stock. Hier wird immer mal geübt für den Notfall.

Verschiedene Kurse

Nach der Pause wurden wir in fünf Gruppen aufgeteilt, um die verschiedenen Kursangebote kennen zu lernen. Im Lesekurs 1 nahmen die Kinder gerade das „W“ durch. Dazu haben wir alle einen Text gelesen und die Fragen „Wer, Wie, Wann, Wo und Was“ beantwortet.

Im Lesekurs 2 ging es um Verben, die zu Nomen werden können, und im Musikkreis lauschten sieben Kinder mit jeweils einem Betreuer der Gitarre und den verschiedenen Liedern. Jedes Kind, das am Unterricht teilgenommen hat, hatte einen Betreuer, weil fast alle entweder nicht laufen oder nicht sprechen konnten. Manche Kinder konnten auch nicht sitzen oder sich von alleine bewegen. Bei der schönen Musik konnte ein Kind sich so gut entspannen, dass es am Ende der Stunde einschlief.

Am Schreib- und Lesekurs nahmen zwei Schüler unserer Klasse teil. Im Teachraum lernten fünf Kinder verschiedene schwierige Dinge. Ein Kind versuchte Gegenstände am Talker , die es auf einem Kärtchen gezeigt bekommt, zu finden. Ein Talker ist so etwas wie ein Computer, halt nur für Kinder, die selbst nicht sprechen können.

ZING-Reporter: Manale Aoulad, Nevio Bruscino, Fiona Dotschkal, Emma Hammerschmidt, Lena Klausnitzer, Laurin Koch, Martin Lakemeier, Emma Nickel, Lorena Noll, Luisa Pötz, Pauline Pötz, Merlin Ries, Jana Rohr, Denis Udod, David Weimer, Simon Weimer, Matilda Zell

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