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Eine Tonne Kohlendioxid eingespart: Stadtmitarbeiter machen es vor: Mit dem Rad ins Rathaus

14 Mitarbeiter der Limburger Stadtverwaltung radeln mit gutem Vorbild voran: Sie kamen in diesem Jahr an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Drahtesel zur Arbeit. Aus Sicht der Verwaltungschefs ist da noch mehr möglich.
Diese und andere Mitarbeiter der Limburger Stadtverwaltung setzten zumindest teilweise auf das Fahrrad. Foto: Stadtverwaltung Limburg Diese und andere Mitarbeiter der Limburger Stadtverwaltung setzten zumindest teilweise auf das Fahrrad.
Limburg. 

„Mit dem Rad zur Arbeit“, auch in diesem Jahr kamen und kommen Mitarbeiter der Stadtverwaltung dieser Aufforderung nach. 14 Frauen und Männer sind an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Rad ins Rathaus oder zum Betriebshof auf zwei Rädern gerollt. 20 Arbeitstage innerhalb von drei Monaten, das ist die Mindestvoraussetzung, um an der bundesweiten Aktion teilzunehmen.

Eine Tonne Kohlendioxid sind dadurch eingespart worden, rechnete Eva Novian als Koordinatorin der Aktion im Rathaus vor. Natürlich kann die Stadtverwaltung noch besser werden. Noch mehr Mitarbeiter/innen auf das Fahrrad bringen, noch mehr Kilometer auf zwei Rädern zurücklegen, das gab auch Jürgen Dumeier, Leiter des Amts für Verkehrs- und Landschaftsplanung, als Ziel aus. Die Voraussetzungen sind günstig. Zum einen bietet die Stadt seit diesem Jahr ein E-Bike-Leasing an, das den Umstieg erleichtern soll; zudem wartet die Verwaltung seit dem 1. Oktober mit dem Job-Ticket auf, wobei die Hoffnung besteht, dass zumindest eine Fahrt mit dem Rad gemacht wird.

Nach dem sogenannten Modalsplit liegt der Anteil der mit dem Rad zurückgelegten Wege in Limburg bei gerade einmal 4,5 Prozent, im Bundesdurchschnitt sind es zehn Prozent, machte Jürgen Dumeier deutlich. Der Autoanteil in Limburg liegt bei etwa 70 Prozent, Fußgänger stellen mit über 25 Prozent der Wegstrecke einen ganz ordentlichen Anteil.

Manchmal Stellplätze knapp

An der Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligen sich Mitarbeiter der Stadtverwaltung seit dem Jahr 2006. Dass das Rad als Verkehrsmittel selbstverständlicher geworden ist, davon zeugen nach Angaben von Dumeier die Radständer am Rathaus. Zumindest in der wärmeren Jahreszeit sind die Abstellplätze knapp. Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, der belohnt sich selbst, wie Eva Novian verdeutlichte. Wer radelt, der arbeite dem Bewegungsmangel entgegen und beuge Herz- und Kreislauferkrankungen, Übergewicht und den Stoffwechselstörungen vor. Auch wenn alle, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, somit Gewinner sind, wurden unter den Teilnehmern noch einige Preise verlost. Der Gutschein für die Fahrradwerkstatt der Lebenshilfe ging an Udo Stöckel, Harald Diehl darf sich über Veranstaltungskarten der Stadthalle freuen, Sabine Schmitt trinkt aus einer neuen Limburg-Tasse und Jana Ries freut sich schon auf den kommenden Sommer, denn sie ist nun im Besitz einer Saisonkarte für das Parkbad. red

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