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Auszeichnung: Stets zur Stelle: Werner Roth

Werner Roth hat im gesamten Kreis Limburg-Weilburg Spuren hinterlassen. Jetzt wurde er mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen sowie der silbernen Ehrennadel geehrt
Rita Roth, Landrat Manfred Michel und Bürgermeister Frank Groos (rechts) freuen sich mit Werner Roth (2. v. re.) über die Verleihung des Landesehrenbriefes. Rita Roth, Landrat Manfred Michel und Bürgermeister Frank Groos (rechts) freuen sich mit Werner Roth (2. v. re.) über die Verleihung des Landesehrenbriefes.
Brechen-Niederbrechen. 

„Wenn der Landrat als gelernter Architekt einen Kollegen und somit einen Bruder im architektonischen Geiste auszeichnen darf, dann ist das für mich natürlich eine ganz besondere Freude und Ehre“, sagte Landrat Manfred Michel (CDU) bei der Auszeichnung von Werner Roth aus Oberbrechen. An vielen Stellen in Oberbrechen, aber auch im gesamten Kreis Limburg-Weilburg habe er Spuren hinterlassen und viel Positives geleistet. Hierfür wurde er im Niederbrecher Rathaus im Beisein von Bürgermeister Frank Groos (parteilos) seiner Rita Roth und Achim Wörmann, (Niederlassungsleiter Diez, Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung) der Werner Roth für diese Auszeichnung vorgeschlagen hat, mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen sowie der silbernen Ehrennadel geehrt.

Michel betonte, Werner Roth habe seinen Beruf zur Berufung gemacht und sei ein Mensch, der stets Taten sprechen lasse, „kein Mund- sondern ein Handwerker und grundehrlicher Schaffer durch und durch“. Eine Besonderheit sei auch, dass er von seinem Arbeitgeber für diese Auszeichnung vorgeschlagen wurde, dies komme nur selten vor.

Unter anderem war Werner Roth für die Planung und Bauleitung bei der Umgestaltung des Hartplatzes zu einem Kunstrasenplatz zuständig, ebenso für den Vereinsheim-Umbau. Auch plante er die Beachvolleyball-Anlage und er ist für die Instandhaltung der gesamten Sportanlage und des Vereinsheimes verantwortlich. Ihm war und ist nichts zu viel, so leitete er auch die Grundinstandsetzung der Eichkapelle in Oberbrechen und die Absicherungsmaßnahmen an der Johanneskapelle. Auch der Zustrom an Flüchtlingen ist an ihm nicht spurlos vorbei gegangen, ab September 2015 war er am Aufbau der Aufnahmeeinrichtung in Diez beteiligt. Hier stellte er sich ehrenamtlich, auch außerhalb seiner Dienstzeit in den Dienst der Menschen.

All seine ehrenamtlichen Einsätze zu nennen, würde den Rahmen bei weitem sprengen. Trotz des ehrenamtlichen Engagements ist er immer ein Familienmensch gewesen. Mit seiner sozial ebenfalls sehr engagierten Ehefrau Rita hat er sechs Kinder, zwei Mädchen und vier Jungen.

Manfred Michel: „Ich hoffe das die heutige Auszeichnung nicht etwa als Schlussbilanz, sondern lediglich als weiterhin motivierendes Zwischenzeugnis verstanden wird, denn mit 62 Jahren befinden sie sich quasi in der Blüte ihrer Schaffenskraft.“

Dem konnte sich Bürgermeister Frank Groos nur anschließen und betonen, dass die Auszeichnung zeige, wie engagiert Brecher Bürger Außergewöhnliches zum Wohle der Allgemeinheit leisten, ohne gleich zu fragen, was sie denn dafür bekommen. (hvo)

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