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Südumgehung: Richard kritisiert Vorgänger

. Bürgermeister Martin Richard hat gestern Abend in der Stadtverordnetenversammlung im Zusammenhang mit dem Streit um die Südumgehung sowohl die Bürgerinitiative als auch seine Vorgänger scharf kritisiert.
Limburg. 

. Bürgermeister Martin Richard hat gestern Abend in der Stadtverordnetenversammlung im Zusammenhang mit dem Streit um die Südumgehung sowohl die Bürgerinitiative als auch seine Vorgänger scharf kritisiert. "Ich hätte mir diese Diskussion gerne erspart, wenn meine zum Teil hochgelobten Vorgänger dieses Thema angegangen wären, als solche Plan- und Genehmigungsverfahren noch bedeutend unkomplizierter geregelt werden konnten", betonte Richard.

"Hier hat es an der notwendigen Konsequenz gefehlt beziehungsweise man hat sich vor den Bürgern versteckt", sagte er wörtlich. Dies sei jedoch nicht seine Art von Politik. Der Bürgermeister machte klar, dass er sich trotz des Widerstands energisch für die Umgehung einsetzen wird – und zwar für die fachlich beste Lösung, die sogenannte Alttrasse, obwohl diese nicht seinen Vorstellungen entspreche.

Jetzt gelte es zu gewichten, was wichtiger sei: die Umgehung und die damit verbundene Entlastung der Innenstadt zu ermöglichen oder politisch Recht zu behalten. Er empfehle die erste Alternative, sagte Richard, und rief die Stadtverordneten zum Schulterschluss auf. Die Stadt müsse die Chance endlich nutzen. "In der Priorität des Bundesverkehrswegeplans und bei den Voruntersuchungen waren wir noch nie so weit wie heute", erläuterte der Bürgermeister.

Für die von der Bürgerinitiative "Gegen die Südumgehung" dargestellte Betroffenheit zeigte er kein Verständnis. Die Mitglieder würden Einzelinteressen über das Gemeinwohl erheben. hei

(Joachim Heidersdorf)
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