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DRK-Seniorenarbeit: Wie Senioren Betrügern nicht auf den Leim gehen

1,8 Millionen Schaden entstand durch den Enkeltrick in Hessen im Jahr 2013 (Symbolbild). 1,8 Millionen Schaden entstand durch den Enkeltrick in Hessen im Jahr 2013 (Symbolbild).
Brechen-Niederbrechen. 

„Das hab ich selbst schon erlebt“, bewegt schilderten einige der Besucher selbst erlebte Betrugsfälle und zeigten reges Interesse an der Veranstaltung: Polizeihauptkommissar Uwe Meier von der Polizeidirektion Limburg-Weilburg informierte im DRK-Stützpunkt Niederbrechen im Rahmen der DRK-Seniorenarbeit über aktuelle Kriminalitätsphänomene. Nicht alle Trickbetrüger sind gleich und die Vorgehensweisen wandeln sich über die Zeit – auch das Internet hat seinen Beitrag dazu geleistet. Aktuelle Fälle – auch aus dem Ort – wurden von den Besuchern interessiert verfolgt.

Meier informierte weiter über die Aufgaben der Polizeidirektion im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Präventionsberatung und stellte die Kriminalitätsstatistik des Landkreises vor. Erfreulich sei die hohe Aufklärungsquote im Landkreis, der mit über 60 Prozent damit hessenweit einen der vorderen Plätze belegt. Gute Polizeiarbeit baut auf gute Hilfe aus der Bevölkerung – und so ermunterte der Polizeihauptkommissar, auffällige Vorkommnisse der Polizei zu melden und einfach ein wachsames Auge zu haben.

Der klassische Enkeltrick kommt in verschiedenen Variationen vor, erweiterte Meier in seinem Vortrag das Wissen und die Aufmerksamkeit der Besucher, so kann es auch ein anderer Verwandtschaftsgrad sein, eine vermeintliche Haushälterin oder eine Urlaubsbekanntschaft, die die angerufenen um ihr Erspartes bringen will – in jedem Fall das Vorkommen solcher Anrufe bei der Polizei melden und auf keinen Fall auf die Forderungen eingehen.

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