E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 21°C

Wie kommt der Film ins Kino?

Die ZING-Reporter der Klasse 4d von der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hünfelden besuchten mit ihrer Klassenlehrerin Christina Weber das Cineplex-Kino in Limburg und fanden heraus, was man als Kinobesucher sonst nicht erfährt.
Alexander Petro erklärt den ZING-Reportern den Vorführraum.	Fotos: Klasse 4d Bilder > Alexander Petro erklärt den ZING-Reportern den Vorführraum. Fotos: Klasse 4d
Limburg. 

Es riecht im Cineplex-Kino nach Popcorn. In der Eingangshalle gibt es zwei Coca-Cola-Automaten und einen Eisautomaten. Es ist im Kino sehr sauber und schön eingerichtet zum Beispiel mit bequemen Sesseln. Es gibt viele Pappfiguren und Werbung für Filme in der Eingangshalle.

Es gibt hier zwei Etagen und acht Kinosäle, in die passen insgesamt 1428 Sitzplätze. Das Limburger Cineplex-Kino wurde 1999 eröffnet und hat zwölf Millionen Euro gekostet. Nach 15 Jahren, also in diesem Jahr, ist das Kino „abbezahlt“.

Der Kinochef Alexander Petro hat uns sehr nett empfangen und hat uns den Unterschied von 2D und 3D gezeigt. Im Kinosaal 4 haben wir ein paar Trailer geguckt wie „Die Pinguine aus Madagaskar“, „Paddington“, „Spongebob“, „Der Hobbit“,... Ein Trailer ist die Vorschau zu einem Kinofilm. Der Vorhang im Kinosaal 4 ist rot, sie haben aber auch einen blauen, einen silbernen und einen goldenen.

 

Nicht nur Filme

 

Wenn wir ins Kino kommen und einen Film gucken wollen, holen wir uns Popcorn oder Nachos. Dann gehen wir in den Saal und setzen wir uns hin.

In der Woche verbraucht das Cineplex-Kino eine halbe Tonne Nachos und 140 Säcke Popcorn. Die Schokoriegel werden am allerwenigsten verkauft. Und die Popcornküche macht das Popcorn aus Mais und Öl und nicht aus Butter. Es gibt auch einen Raum, wo alles gelagert wird, und der Raum heißt Süßigkeitenraum. Hier gibt es Chips, Gummibärchen, Nachos, Soßen, kleine Snacks und Popcorn. Eine Fabrik liefert alles. Im Limburger Cineplex-Kino werden übrigens am meisten Nachos gegessen.

 

Vorführ-Technik

 

Von einem Lieferservice wird der Film eine Woche vorher geliefert, manchmal aber auch erst ein paar Stunden vorher. Im Technikraum zeigt uns Alexander Petro die alten und neuen Projektoren. Auf den alten Projektoren werden die Filme von der Rolle abgespielt. Auf den neuen werden die Filme von der Festplatte abgespielt.

Früher wurden die Filme auf Rollen geliefert; ein Film bestand aus sechs bis acht Rollen, dazu kamen sechs Rollen mit Trailern und zehn Rollen mit Werbung. Die Rollen wurden mit der Hand zusammengesetzt. Insgesamt war die Rolle dann 4,5 Kilometer lang und 25 bis 30 Kilo schwer. Mehrmals am Tag mussten die Filme hin- und hergetragen werden. Mehrere Vorführer mussten die Filme einlegen.

Rund ums Kino

Die ZING-Reporterinnen Jana Herzog, Natalie Lang, Helen Heinrich und Xenja Krawetzke interviewten Betriebsleiter Alexander Petro vom Cineplex-Kino Limburg.

clearing

Seit 2012 werden die Filme fast nur noch digital abgespielt. Nur ein Techniker startet die Programme automatisch. Die Riesenrechner, auf denen die Filme, Trailer und die Werbung gespeichert sind, haben mehrere Terrabyte Speicherplatz. Trotzdem kann das Kino die Filme nicht für immer speichern. Die Verleihfirma legt mit einem speziellen digitalen Schlüssel fest, wann und wie oft ein Film gezeigt werden darf. Der Film zur Fußball-WM darf leider nur vier Mal in Limburg gezeigt werden.

 

Eine Birne für 2000 Euro

 

Eine Glühlampe im Projektor mit 1600 Watt hält 1300 Stunden durch, im Kino sind das aber nur drei Monate. Sie kostet 2000 Euro. Es gibt aber noch stärkere Birnen mit 4500 Watt. Alexander Petro zeigt uns auch den Unterschied von 2D und 3D. Bei 3D-Filmen wird erst das Bild für das rechte Auge aufgenommen und dann das Bild für das linke Auge. Ohne 3D-Brille sieht das Bild verschwommen aus, aber mit der Brille wirkt es cooler und die Sachen kommen auf einen zu.

ZING-Reporter der Klasse 4d aus Hünfelden-Dauborn:

Von Seline Brunner, Raven Reißmann, Florian Hermenau, Colin Scheid und Lukas Zollmann.Von Mira Winnen, Pascal Romeleitis, Christoph Luyckx und Lana Shikhani.Von Elias Lieber, Dominik Eberhardt, Julian Kalaev und Lukas Yacoub. Colin Scheid, Joschua Müller, Finnian Roth und Eric Strom

Zur Startseite Mehr aus Limburg

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen