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Stadt Land spielt: Zocker finden kein Ende: Spiele-Aktion kommt so gut an, dass sie verlängert werden muss

Zur Aktion „Stadt Land spielt“ hatte der Spieleclub „Brot und Spiel“ eingeladen. Die Besucher konnten zahlreiche Brettspiele ausprobieren und sogar an einem bundesweiten Contest teilnehmen.
Da ist Geduld gefragt: Dieses Brettspiel nahm die Zocker knapp drei Stunden in Beschlag. Foto: Heike Lachnit Da ist Geduld gefragt: Dieses Brettspiel nahm die Zocker knapp drei Stunden in Beschlag.
Limburg. 

An den Tischen im Clubhaus des Limburger Wassersportclubs haben sich Jung und Alt versammelt, um die neusten Spielklassiker auszuprobieren. „Stadt Land spielt“ wird seit 2013 bundesweit durchgeführt. Limburg ist ein Veranstaltungsort von 143 in ganz Deutschland und der Spieleclub „Brot und Spiel“ nimmt das erste Mal daran teil.

Chance auf einen Preis

Außer der Möglichkeit, verschiedene Brettspiele auszuprobieren, fand auch ein Contest mit dem Spiel „Kingdomino“ statt. Dies war das Spiel des Jahres 2017. Alle Wertungszettel werden aufgehoben und eingereicht. Jeder, der mitspielt, erhielt zum Tage eine kleine Spieletüte. Der Spieler mit den meisten Wertungspunkten wird am Ende vom Verlag Pegasus Spiele zu einer Führung durch das Unternehmen eingeladen. Doch nicht nur dieses Spiel lockte.

„Ich liebe die Geselligkeit und Brettspiele halten im Kopf fit“, sagte Daniela Stein, Mitglied im Spieleclub. Zudem lerne sie immer wieder neue Mitspieler kennen. Sie findet es nur schade, dass sie manchmal für dieses Hobby belächelt wird. Auch Marcel Plum vom Spieleclub schätzt das Miteinander und die Geselligkeit. Zudem sei das Spielen auch eine Ablenkung vom Job.

Es herrschte eine gute Stimmung im Clubhaus. Zwar gab es auch mal Streitereien über die Spielregeln, aber dann wurden schnell die Spielregeln hervorgeholt. „Wir erfassen neue Spiele schneller“, sagte Volker Nattermann vom Spieleclub, „aber es kann auch mal passieren, dass wir Regeln überlesen, weil das Spiel ähnlich einem bekannten scheint.“

Der Markt wächst

Alle Spieler lassen sich gerne immer wieder von neuen Spielen überraschen. Derzeit beliebt sind Familienspiele, die nicht so hochkomplex sind und bei denen die Regeln schnell erklärt sind. „Der Spielemarkt wächst und die Messen werden immer größer“, sagte Nattermann. Brettspiele hätten von ihrer Faszination nichts verloren. Obwohl Nattermann zugibt, dass auch mehr und mehr digitale Spiele genutzt werden. Von 11 bis 18 Uhr sollte am Samstag gezockt werden. „Wir wissen vorher nicht, wer kommt“, sagte Nattermann, „aber wir waren positiv überrascht.“ An die 100 Besucher fanden ihren Weg und der Spieleclub „Brot und Spiel“ verlängerte die Zeit sogar bis 19.30 Uhr, weil die Zocker kein Ende fanden.

Wer Interesse am Spielen hat, kann am zweiten und vierten Donnerstag im Monat zum Spieleclub stoßen. Die Spieler treffen sich dann ab 19.30 Uhr im Nassauer Hof in Elz. Der nächste Termin ist 13. September. Weitere Infos gibt es auch per E-Mail an nattermann.volker@t-online.de.

(lh)

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