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330 Mini-Löscher im Einsatz

Bei der vierten Auflage der „Kinderflamme“ kamen Nachwuchsgruppen der Feuerwehren des gesamten Kreises zusammen. Es zeigte sich: Die Mädchen und Jungen sind Feuer und Flamme für den Brandschutz.
Bad Soden. 

„Der Vergleich mit den Bundesjugendspielen der Feuerwehr passt wohl ganz gut“, erklärte Wolfgang Kollmeier am Samstagvormittag. Der Schuldezernent beobachtete das muntere Treiben auf dem Schulhof der Otfried-Preußler-Schule: Fast 330 Jungen und Mädchen der Kinderabteilungen sämtlicher Feuerwehren des Kreises hatten sich eingefunden, um bei der „Kinderflamme 2016“ an den Start zu gehen.

Kein Konkurrenzdruck

„Dabei können die Kinder das, was sie bei den Mini-Löscher-Gruppen lernen, in theoretischen und praktischen Übungen anwenden“, erklärte Dani Olbrich, die als Betreuerin der Kelkheimer Gruppen dabei war. Konkurrenzdruck gebe es dabei nicht, dafür bekommt jeder Teilnehmer am Ende sein erstes, offizielles Feuerwehrabzeichen. Sohnemann Justin (8) konnte dieses bereits im vergangenen Jahr ergattern, zeigte sich aber auch vor seiner zweiten Teilnahme voller Vorfreude und jeder Menge Energie. „Momentan während der Anmeldephase ist das Ganze noch ein wenig anstrengend“, gestand Olbrich.

Davon konnte auch Boris Klug ein Lied singen. Der Leiter der Bad Sodener Kinderfeuerwehr organisierte die Veranstaltung und musste mit seinem Team zunächst alle Teilnehmer registrieren und einweisen. Aufgrund der Bedeutung der „Kinderflamme“ für den Nachwuchsbereich der Brandschützer nahm er den Stress allerdings bereitwillig in Kauf. „Dank der Kinderfeuerwehrgruppen können wir uns über Probleme im Nachwuchs nicht beschweren“, freute er sich, „allerdings müssen wir auch immer wieder Action bieten.“ Das geschieht in Bad Soden etwa bei regelmäßigen Löschübungen, die „Kinderflamme“ sei aber doch etwas ganz Besonderes. „Darauf fiebern die Kinder das ganze Jahr über hin. Wir haben vor vier Monaten mit der Vorbereitung begonnen und jetzt sind alle heiß“, so Klug.

In vier Altersklassen gingen die Kids zwischen sechs und neun Jahren an den Start. Getestet wurden dabei zum einen grundlegende Dinge, etwa der Umgang mit der Brandschutzkleidung, das Absetzen eines Notrufes oder das Verhalten im Falle eines Brandes. Zum anderen gab es aber auch spaßige Einheiten, wie dem Stiefelweitwurf, das Bilden einer Wasserkette mit Regenrinnen oder der Wasserbomben-Eierlauf.

Jubelnde Eltern

Unterstützt wurden die Kinder dabei nicht nur von den Feuerwehr-Offiziellen, sondern auch von den jubelnden Eltern. Rund 400 Mütter und Väter schauten bei dem spaßigen Spektakel vorbei. Zu ihnen gehörte Hüseyin Kocak aus Flörsheim, der Söhnchen Hazar (7) anfeuerte. „Er hat den ganzen Morgen von nichts anderem gesprochen und war super glücklich und aufgeregt, die vielen verschiedenen Gruppen kennen zu lernen“, berichtete Kocak. Am Ende des ereignisreichen Tages gab es nur strahlende Gesichter und bereits jetzt werden die Tage zur nächsten Auflage gezählt.

(rk)
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