Ärger über das Abräumen einer "Bürgeraktion"

Beschwerden gab es bisher laut Rathauschef Michael Antenbrink (SPD) keine. Dass sich die Bürgerinitiative (BI) Flörsheim-Hochheim trotzdem zu einem aus ihrer Sicht ärgerlichen Vorgang äußert,
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Flörsheim. 

Beschwerden gab es bisher laut Rathauschef Michael Antenbrink (SPD) keine. Dass sich die Bürgerinitiative (BI) Flörsheim-Hochheim trotzdem zu einem aus ihrer Sicht ärgerlichen Vorgang äußert, kann wohl unter die Rubrik "bewusstes Wahlkampfgeplänkel" eingereiht werden. Denn der Gegenstand, um den es geht, wurde schon vor einer Woche vom Ort des Geschehens abgeräumt. Bürgermeister Antenbrink hatte die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs angewiesen, ein Flugzeug-Modell aus Holz und Plastikplanen auf dem Gisbert-Beck-Kreisel zu entfernen. Vom Fluglärm betroffene Anwohner hatten es vor zwei Wochen dort platziert, um auf die erhöhte Absturzgefahr durch den Betrieb der Nordwest-Landebahn aufmerksam zu machen. Viele Flörsheimer fanden die Aktion gut, meint die BI. Vor allem auch deshalb, weil "es in den vergangenen Wochen bei Ostwind immer wieder passierte, dass Flugzeuge durchstarten mussten", betonte die Initiative.

"Dass das so häufig vorkommt, ängstigt die Menschen zusätzlich zu den Sorgen wegen des Lärmes und der Schadstoffe", meint Sandra Olivari von der Bürgerinitiative Flörsheim-Hochheim. "Seit Betrieb der neuen Landebahn gab es schon zwei besorgniserregende Vorfälle wegen Vogelschlag, und viele Bürger glauben, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis etwas passiert."

Es sei schade, dass Michael Antenbrink, der sich als Zweiter Vorsitzender beim Verein "Für Flörsheim" ebenfalls gegen den Fluglärm engagiere, solche "Bürgeraktionen" nicht unterstütze. meh

(meh)
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