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Ballspielplatz: Bald können die Kinder auf diesem Platz kicken

Am Mittwoch wurden 65 Kinder an der Okrifteler Albert-Schweitzer-Schule eingeschult. Die Grundschüler dürfen sich jetzt auf einen modernen Ballspielplatz freuen. Die Sportanlage wurde während der Sommerferien gebaut und soll in wenigen Wochen eröffnen.
Das neue Ballspielfeld sieht schon fertig aus, ist es aber nicht: Es gibt noch keine Markierungen auf dem Platz, und die Fußballtore müssen vom Schulhof auf die neue Fläche gebracht werden. Foto: Hans Nietner Das neue Ballspielfeld sieht schon fertig aus, ist es aber nicht: Es gibt noch keine Markierungen auf dem Platz, und die Fußballtore müssen vom Schulhof auf die neue Fläche gebracht werden.
Okriftel. 

Langsam erreicht die Vorfreude ihren Höhepunkt. Kein Wunder: Schließlich ist es Sommer und die Fußball-WM hat – trotz des unrühmlichen deutschen Ausscheidens – die Begeisterung für Ballsport in die Höhe getrieben. Ausgerechnet jetzt werden die Okrifteler Grundschüler tagtäglich mit einem fast fertigen Spielfeld vor ihrer Nase geködert. Gemein. Dabei fehlt gar nicht mehr viel. Es gibt noch keine Markierungen auf dem Platz, und die existierenden Fußballtore müssen vom Schulhof auf die neue Fläche gebracht werden. Die Jungen und Mädchen hätten wahrscheinlich trotzdem nichts dagegen, auf ihrem Ballspielplatz zu toben. Immerhin gibt es dort bereits Basketballkörbe. „Die Kinder sind ganz ungeduldig“, erzählt Schulleiterin Kerstin Graf. Ein wenig Ausdauer müssen die Schüler aber noch beweisen.

Termin in vier Wochen

Ursprünglich hatte die Schule den 14. August als Termin für die Einweihung der eingezäunten Anlage anvisiert. Doch daraus wird nun doch nichts, weil zunächst die fehlenden Arbeiten abgeschlossen werden sollen. „Halbfertig wollen wir das jetzt auch nicht einweihen“, erklärt die Schulleiterin. Sie rechnet mit einem Eröffnungstermin in den nächsten vier Wochen. Die Schulgemeinde ist es mittlerweile schon gewohnt, zu warten.

Erste Überlegungen für den Bau eines Ballspielplatzes gab es bereits vor rund sieben Jahren. Das Spielfeld ist Teil der Neuplanungen für den gesamten Schulhof, die 2010 begannen. Im Jahr 2013 richtete der Förderverein einen ersten Sponsorenlauf zur Finanzierung der Maßnahme aus. Damals gab es die Hoffnung, schon bald mit dem Bau zu beginnen. Die ursprüngliche Kalkulation habe sich jedoch als falsch herausgestellt, erzählt der Vorsitzende Jürgen Kett. Zwei weitere Sponsorenläufe folgten. Durch Bauanträge und Lärmgutachten habe sich das Projekt weiter verzögert. „Und so gehen dann die Jahre rum“, sagt Kett. Kurz vor den diesjährigen Sommerferien konnten alle Beteiligten endlich aufatmen und den Spatenstich für die Sportanlage feiern. „Ich bin froh, wenn es endlich fertig ist“, gesteht der Chef des Fördervereins.

Kooperation mit TVO

Das Ballspielfeld, das auf einer Wiese an der Taunusstraße entsteht, ist ein Gemeinschaftsprojekt. Schule und Förderverein vereinbarten eine Kooperation mit dem Turnverein Okriftel (TVO). Die Turner wollen das Gelände außerhalb der Unterrichtszeit mit ihrem Nachwuchs nutzen und unterstützen die Grundschule im Gegenzug bei der Finanzierung. Von den Gesamtkosten in Höhe von 65 000 Euro verbleiben nach Abzug der Planungskosten noch rund 58 000 Euro. Der Förderverein steuert Mittel in Höhe von 34 000 Euro bei, der TVO übernimmt 4000 Euro. Hinzu kommen 20 000 Euro aus dem Förderprogramm „Sportland Hessen“, die aufgrund der Zusammenarbeit mit dem Turnverein beantragt werden konnten. Das neue Ballspielfeld ersetzt eine Asphaltfläche auf dem Schulhof, auf der die Schüler bisher kickten. In diesem Bereich soll die Schulhofgestaltung nach der Verlegung der Fußballtore weitergehen. Schaukeln und weitere Spielgeräte seien geplant, erläutert Kerstin Graf. Der Main-Taunus-Kreis habe bereits einen Planer beauftragt.

Dass sich die Einweihung des neuen Spielfeldes etwas verzögert, ist – aus Sicht der Schulleiterin – gar nicht so schlimm. In den vergangenen Tagen wäre es ohnehin zu heiß gewesen, meint Kerstin Graf. „Da würde man auf dem Spielfeld verbrennen.“ Die Schüler zogen derweil andere Formen der Bewegung vor: Zur Abkühlung stellte die Schule zwei Planschbecken im Außenbereich auf.

(sas)

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