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Café Mio: Beim Kaffee die Nachbarschaft pflegen

Von Im ehemaligen Lebensmittelgeschäft an der Ecke Gotenstraße / Sossenheimer Weg hat das „Café Mio“ eröffnet. Einen Ort der Begegnung will Betreiberin Steffi Roma daraus machen.
Café-Betreiberin Steffi Roma reicht dem Regionalratsvorsitzenden Heinz Alexander (rechts) und dem Stadtältesten Karl Leo Schneeweis (Mitte) den Kaffee. Foto: Maik Reuß Café-Betreiberin Steffi Roma reicht dem Regionalratsvorsitzenden Heinz Alexander (rechts) und dem Stadtältesten Karl Leo Schneeweis (Mitte) den Kaffee.
Unterliederbach. 

Es ist nicht die Regel, dass zur Eröffnung eines Cafés ein Stadtältester spricht, der Vorsitzende des Regionalrats Glückwünsche überbringt und der lokale Landtagsabgeordnete gratuliert. Bei Steffi Roma war es so: Karl Leo Schneeweis, langjähriger Vorsitzender des Vereinsrings, langjähriger Stadtverordneter und inzwischen mit dem Ehrentitel „Stadtältester“ bedacht, betonte, welch bedeutende Funktion das neue Café erfülle: Es sei wichtig, Treffpunkte wie dieses Café im Stadtteil zu haben, damit die Menschen sich begegnen können.

Abgeordneter gratuliert

Heinz Alexander, Vorsitzender des Regionalrats Unterliederbach, sieht das Café als ein Ort der Nachbarschaft. Das beeindruckte auch den CDU-Landtagsabgeordneten Uwe Serke, der zur Eröffnung gratulierte. Betreiberin Steffi Roma hat ein Ziel: „Ich möchte, dass mein Café ein Ort ist, wo sich die Unterliederbacher treffen können, um gemeinsam einen guten Kaffee zu trinken, zu lachen und über Gott und die Welt zu reden.“

Nachdem der Suna-Lebensmittelmarkt in die Räume der schräg gegenüber liegenden ehemaligen Gaststätte gezogen ist, haben Steffi Roma, ihr Schwiegervater Achille und Freunde das Ladenlokal an der Ecke in ein wahres Schmuckstück verwandelt. Die Räume sind hell und liebevoll gestaltet; im Sommer soll es auch Plätze vor der Tür geben, denn Steffi Roma hat auch echtes italienisches Eis und Crêpes im Angebot. Derzeit kommt vor allem ihr Frühstücksangebot gut an, und sie erkundet, wie ihr täglich wechselnder Mittagstisch angenommen wird. Zum Eis und zum selbst gebackenen Kuchen gibt es italienischen Kaffee in Barrista-Qualität. Schwiegervater Achille hat schon im Kindesalter im Café der Familie bei Neapel geholfen.

Historische Impressionen

Damit sich die Unterliederbacher wohlfühlen, hat Schneeweis ihr Kopien historischer Fotografien aus dem Ort geschenkt, die jetzt die Wände zieren. Steffi Roma verkauft auch Heft 1 der neuen Unterliederbacher Ortsgeschichts-Reihe, die Schneeweis und Alexander schreiben. Die Liebe zum Detail zieht sich durch die gesamte Gestaltung des „Café Mio“: Umgedrehte, mit Lämpchen bestückte Tassen beleuchten die Theke; an einer großen Tafel ist die Karte mit Kreide angeschrieben, auch die Säfte, die vor den Augen der Kunden aus frischem Obst gepresst werden.

Den Unterliederbachern ist die neue Caféhaus-Besitzerin nicht unbekannt: Mit ihrer mobilen Crepperia, die jetzt ins Café eingegliedert ist, hat Steffi Roma bereits in Zusammenarbeit mit den Georgs-Pfadfindern an der Unterliederbacher Michelskerb teilgenommen. Wenn sie über ihr „Café Mio“ spricht, glühen ihre Wangen: „,Café Mio‘ heißt ,Mein Café‘. Es zu eröffnen war mein großer Traum.“

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