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Beirat lehnt Gebührenerhöhung ab

Der Stadtelternbeirat kritisiert die Erhöhung der Elternbeiträge für die Kindertagesstätten. Und die Vorgehensweise der Verwaltung.
Hattersheim. 

Manchmal kommt es schon auf die Wortwahl an. Die Erhöhung der Elternbeiträge in der Kindertagesstätten sei mit dem Stadtelternbeirat besprochen worden, hatte Bürgermeisterin Antje Köster (SPD) im Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung gesagt (wir berichteten). Dass man sich einig geworden sei, hatte sie nicht berichtet, und es wäre auch nicht wahr gewesen. "Tenor ist, dass wir keinesfalls die Absichten gustieren", schreibt Christian Skatschkow, Vorstandsmitglied im Stadtelternbeirat. Was er meint: Die Eltern lehnen die Erhöhung der Beiträge ab.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Gebühren um etwa zehn Prozent erhöht; der Ganztagsplatz im Kindergarten kostet demnach künftig 191 statt bisher 174 Euro im Monat. Begründet wurde dies damit, dass die in den vergangenen fünf Jahren gestiegenen Personal- und Lebenshaltungskosten wenigstens teilweise ausgeglichen werden müssten. Die Stadt könne sich einen steigenden Zuschuss nicht leisten.

Der Stadtelternbeirat hat zwar Verständnis dafür, dass die Stadt sich um ihren Haushalt kümmern muss. Aber die Einsparungen seien "stark familienlastig designet". Und aus Skatschkows Sicht bedeutet die Tatsache, dass die Gebühren über fünf Jahre unverändert blieben, dass die jetzigen Eltern für Versäumnisse aus der Vergangenheit aufkommen müssten. Denn durchschnittlich seien die Kinder in Hattersheim nur 3,5 Jahre, in den beiden anderen Stadtteilen nur 2,5 Jahre in der Kindertagesstätte.

Ob sich die Stadtverordnetenversammlung von dieser Stellungnahme beeindrucken lässt, zeigt sich am morgigen Donnerstag, 28. Juni. Dann soll das Parlament ab 19 Uhr in einer öffentlicher Sitzung in der Stadthalle am Karl-Eckel-Weg über die Gebühren abstimmen.bt

(Manfred Becht)
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