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Fördergemeinschaft Morogoro + Khammam: Benefizabend beginnt mit Ritt auf dem Hexenbesen

Von Rund 2000 Euro kamen beim Benefizabend der Fördergemeinschaft Morogoro + Khammam zusammen. Damit werden Schul- und Ausbildungsprojekte in Indien und Tansania finanziert.
Die Jungen und Mädchen vom  katholischen Kindergarten begeisterten das Publikum mit ihrem „Ritt auf dem Hexenbesen“. Foto: Hans Nietner Die Jungen und Mädchen vom katholischen Kindergarten begeisterten das Publikum mit ihrem „Ritt auf dem Hexenbesen“.
Sulzbach. 

Mädchen und Buben aus dem Katholischen Kindergarten unternahmen beim Benefizabend der Sulzbacher Fördergemeinschaft Morogoro + Khammam im Bürgerzentrum Frankfurter Hof eine Reise auf dem Hexenbesen mit Hund, Katze, Frosch und Vogel. Erst flog bei diesem fröhlichen Spiel die Hexe nach einem Zauberspruch allein durch luftige Höhen. Dann hieß es „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“, bevor später auch ein Vogel und ein Frosch bei dem Hexenritt auf dem Besen dabei waren.

Als der Besen brach und die Reisegesellschaft abstürzte, musste sich die Hexe noch mit einem bösen Drachen auseinandersetzen, den sie aber besiegen konnte. Die rund 130 Besucher verabschiedeten die Kindergartenkinder mit großem Applaus, die für den Auftakt des Programms eines unterhaltsamen Abends sorgten.

Für den Initiator der Kampagne, den Ehrenvorsitzenden der Gemeindevertretung, Oswald Bommel, ist es wichtig, dass beim seit 2006 veranstalteten Benefizabend auch Kinder auftreten, „weil ja für Kinder in Indien und Tansania gespendet wird, denen es nicht so gut geht wie den Kindern in Sulzbach“.

Trommel-Show

Vom evangelischen Kindergarten steuerten diesmal nicht die Kinder einen Programmpunkt bei, sondern die Erzieherinnen präsentierten zusammen mit dem früheren Leiter der Einrichtung, Mike Buren, eine mitreißende Trommel-Show und Gesangseinlagen. Angel Rodriguez Toledo, der das Programm zusammengestellt hatte, bildet gemeinsam mit Carol Koller und Sandra Schiwy die Sulzbacher Weltgebetstags-Band mit dem Namen „Die Bänditen“, die ebenso einen musikalischen Beitrag leistete wie der aus Syrien stammende Pianist Ahmed Jaafar. Für den mitreißenden Abschluss eines ganz besonderen Abends sorgte die Sulzbacher Bauchtänzerin Carolina Maggiore.

„In Tansania werden derzeit 1050 junge Menschen vom Kindergarten bis zum Abitur betreut und in Indien 90 junge Mädchen in der Schul- und Berufsausbildung“, berichtete Bommel, der mit seiner Initiative seit dem Jahr 2000 mehr als 700 000 Euro gesammelt hat.

Unterstützer gesucht

Dem 81 Jahre alten, früheren stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden der Hoechst AG liegt besonders das Projekt in Khammam in Indien am Herzen, wo 90 Mädchen Schulunterricht und eine Ausbildung ermöglicht werden. „Zwei Drittel der indischen Mädchen können überhaupt nicht zur Schule gehen“, erläuterte Bommel, der dafür wirbt, für jährlich 300 Euro eine Patenschaft für ein indisches Mädchen zu übernehmen.

Dafür hat er Anfang des Jahres eine Werbeaktion im Neuenhainer Wohnstift Augustinum, in dem er selbst lebt, gestartet. Die Aktion ist bereits von Erfolg gekrönt. Es konnten 25 neue Paten gewonnen werden, so dass deren Zahl mittlerweile auf 70 angestiegen ist, teilte Bommel mit.

Bürgermeister Elmar Bociek (CDU) bezeichnete die Benefizaktion als eine Besonderheit und ein Aushängeschild für Sulzbach. „Mit dieser Eigeninitiative wird viel Gutes getan.“

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