E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 14°C

Helfer gesucht: Caritas sucht Paten für Geflüchtete

Von Die Sport- und Kulturhalle an der Hans-Böckler-Straße soll für ein weiteres halbes Jahr als Flüchtlingsunterkunft dienen. Die ersten Familien ziehen am Mittwoch ein.
Am Mittwoch ziehen wieder Flüchtlinge in die Sport- und Kulturhalle – für ein halbes Jahr. Foto: Maik Reuß Am Mittwoch ziehen wieder Flüchtlinge in die Sport- und Kulturhalle – für ein halbes Jahr.
Unterliederbach. 

Die Unterliederbacher sind dafür bekannt, dass sie mit Elan für ihre Halle streiten und nicht sehr glücklich waren, dass die Halle nun doch für ein weiteres halbes Jahr als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird. Sie sind aber auch bekannt dafür, dass sie die Geflüchteten, die zuvor in der Halle untergebracht waren, tatkräftig unterstützt haben, etwa mit ehrenamtlicher Arbeit.

Die Menschen empfangen

Die Sport- und Kulturhalle soll ein halbes Jahr als Notunterkunft dienen. Betrieben wird die Einrichtung in dieser Zeit von der Caritas Frankfurt im Auftrag der Stabsstelle Flüchtlingsmanagement der Stadt. Marianne Rippel, die Leiterin der Einrichtung, hat von der Unterliederbacher Quartiersmanagerin Marja Glage erfahren, dass es in Unterliederbach ein breites Spektrum an Angeboten und Initiativen gibt, die offen sind für Flüchtlingsfamilien, wie etwa Sprachlernangebote, Treffs für Kinder und Jugendliche oder Freizeitangebote für Nachbarn. „Für die Begleitung der Familien werden Paten gesucht“, sagt Marianne Rippel. Die Suche eilt: Schon am 4. Juli, also Mittwoch kommender Woche, werden die ersten Familien einziehen. Betreut und beraten werden sie vom Team des Caritasverbands, aber persönliche Paten könnten helfen, sich besser in die neue Umgebung einzugliedern.

Geschirr und Töpfe

Gesucht werden auch Spenden für eine Grundausstattung, denn die Flüchtlinge sollen sich selbst versorgen und brauchen Geschirr, Töpfe und Küchengeräte. Der Caritasverband nimmt Haushaltsgegenstände an, und zwar im Kleiderladen am Alleehaus, Königsteiner Straße 130 (Mo.–Fr. 9–17.30 Uhr, Mi. zusätzlich 18–20 Uhr, Sa. 10–13 Uhr) sowie täglich bei Familie Aßmann, Gotenstraße 84.

„Im Sinne einer transparenten und guten Zusammenarbeit haben wir zum Ende der Sommerferien einen runden Tisch mit allen Beteiligten geplant. Bis dahin wissen wir sicherlich etwas mehr über die Zusammensetzung der Familien und deren Bedarf“, sagt Marianne Rippel. Wer in der Einrichtung helfen möchte: Für die Ehrenamtskoordination zuständig ist bei der Caritas Robert Biersack, Telefon (069) 17 00 24 27, E-Mail: robert.biersack@caritas-frankfurt.de.

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen