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Bewohner erlitten Rauchvergiftung: Dachbergstraße: Waren es Brandstifter?

Von Ein Schaden in Höhe von 100 000 Euro entstand in der Nacht zum Donnerstag an der Dachbergstraße. Die Polizei sucht Zeugen.
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Bad Soden. 

Die Feuerwehr musste in der Nacht zum Donnerstag gegen 1.10 Uhr nach der Alarmierung mit dem Schlimmsten rechnen. „Mehrere Anrufer meldeten über Notruf ein Feuer in der Dachbergstraße“, heißt es im Bericht der Brandschützer. „Teilweise war von Explosionen und Zischen gesprochen worden, so dass eine Gasexplosion nicht ausgeschlossen werden konnte.“ Zu diesem Zeitpunkt ging die Feuerwehr noch davon aus, dass sich Menschen in dem Bungalow befinden könnten.

Den Einsatzkräften bot sich ein verheerendes Bild, als sie bei dem Einfamilienhaus, das in zweiter Reihe steht, angekommen waren: Baumaterial, das am Eingang gelagert war, stand in Flammen. Die Eingangstüren und Fenster waren bereits geplatzt, und das Feuer hatte sich zum Teil in den Innenbereichen ausgebreitet. „Das Gebäude war zu diesem Zeitpunkt bereits komplett verqualmt“, berichtet die Feuerwehr. „Daraufhin wurde umgehend mit der Brandbekämpfung und Personensuche durch zwei Trupps mit schwerem Atemschutz begonnen.“ Neben den Löschmaßnahmen wurde parallel mit der Belüftung begonnen. Zwischenzeitlich hatten sich die Bewohner des Hauses auch bei der Einsatzleitung gemeldet. Sie wurden umgehend durch den Rettungsdienst versorgt, erlitten aber beide leichte Rauchvergiftungen, wie die Polizei gestern mitteilte.

 

Entwarnung

 

Dann war aber Entwarnung angesagt: „Von diesem Zeitpunkt an konnte sicher ausgeschlossen werden, dass sich noch weitere Personen im Brandobjekt befanden.“ Nachdem das Feuer nach etwa 20 Minuten gelöscht war, wurde das Gebäude stromlos geschaltet. Vor dem Hintergrund, dass das Gebäude am Hang und in zweiter Reihe befand, war der Aufbau der Löschwasserversorgung sehr schwierig. Der Bungalow wurde im Anschluss vom Technischen Hilfswerk gegen Einbruch gesichert.

Als Brandursache kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. „Sie gehen derzeit in alle Richtungen“, sagte Polizeisprecher Daniel Kalus-Nitzbon. Aufgrund der umfangreichen Rauchausbreitung im Gebäude dürfte mit einem Sachschaden in sechsstelliger Höhe zu rechnen sein, urteilt die Feuerwehr. Die Polizei ging gestern von etwa 100 000 Euro aus. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon (0 61 92) 20 79-0 zu melden.

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